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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Spannendes Rennen erwartet beim Berliner Halbmarathon am Sonntag
 
 
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30.03.2016  

 
 
 
Spannendes Rennen erwartet beim Berliner Halbmarathon am Sonntag
 

Die deutsche Langstrecken-Elite im Sog der schnellen Ostafrikaner - diese Konstellation verspricht ein interessantes Rennen beim Berliner Halbmarathon am kommenden Sonntag, denn noch nie war der Berliner Halbmarathon besser mit nationalen Topläufern besetzt. Arne Gabius, Philipp Pflieger, Julian Flügel, André Pollmächer, Hendrik Pfeiffer und Manuel Stöckert - sie alle wollen auf der bekannt schnellen Berliner Strecke entsprechend schnell laufen und ihre persönlichen Bestmarken verbessern. Gleichzeitig gilt es sich für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam zu qualifizieren, in deren Rahmen erstmals ein Halbmarathon stattfindet (Qualifikations-Norm: 63:45 min). Das Trio Gabius, Pflüger und Flügel muss noch einen Leistungsnachweis erbringen und schneller als 66:30 min laufen, um die Vornominierung für die Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro zu rechtfertigen - eine Vorgabe, die im Normalfall kein Problem darstellen dürfte. Arne Gabius möchte neben seiner persönlichen Bestzeit (62:09) zudem den Deutschen Rekord von Carsten Eich angreifen (60:34), den dieser 1993 beim Berliner Halbmarathon aufgestellt hatte. Hierbei muss allerdings alles stimmen: die Tagesform, das Wetter, der Rennverlauf.
 
Die Favoriten auf den Sieg bei der 36. Auflage des größten deutschen Halbmarathons kommen einmal mehr aus Ostafrika, allen voran der ehemalige Halbmarathon-Weltmeister (2010) Wilson Kiprop (Kenia), der 2011 in Berlin Zweiter war. Bei den Frauen ist Elizeba Cherono, eine in den Niederlanden lebende Kenianerin, die im Vorjahr Zweite war, Favoritin auf den Sieg. Das Frauen-Elitefeld ist aus deutscher Sicht nicht so stark besetzt wie bei den Männern. Neben Melina Tränkle (Karlsruhe), die 2015 Achte und damit beste Deutsche war, kommen einige weitere Läuferinnen für eine Platzierung im vorderen Frauenfeld in Frage.
 
32.753 Läuferinnen und Läufer haben sich angemeldet, dazu kommen 1.518 Inlineskater sowie 19 Handbiker und ein Rollstuhlfahrer. Rund 35 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem Ausland. Das Teilnehmerlimit war bereits im Dezember 2015 erreicht.
 
 
    Vorstellung der deutschen Eliteläufer




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Autor und Copyright: Thomas Steffens für Laufen-in-Koeln

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