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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Peres Jepchirchir bricht Weltrekord beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah
 
 
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10.02.2017  

 
 

Peres Jepchirchir bei ihrem Sieg in Ras Al Khaimah

 
Peres Jepchirchir bricht Weltrekord, Gesa Krause kommt nicht ins Ziel
 

Die Kenianerin Peres Jepchirchir hat den Halbmarathon in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) mit einem Weltrekord von 65:06 Minuten gekrönt. Damit unterbot sie die vor zwei Jahren von ihrer Landsfrau Florence Kiplagat aufgestellte Bestzeit um drei Sekunden. Nur sieben Sekunden hinter Jepchirchir lief Mary Keitany (Kenia) als Zweite mit 65:13 die viertschnellste je gelaufene Zeit über die Halbmarathon-Distanz. Hinter Keitany folgten ihre Landsfrauen Joyciline Jepkosgei (66:08) und Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong (66:43). Rang fünf belegte die dreifache Langstrecken-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba (Äthiopien) in 66:50.
 
Im Rennverlauf entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Peres Jepchirchir und Mary Keitany. Dabei hatte letztlich die dreimalige Ras Al Khaimah-Siegerin Keitany das Nachsehen. Die bisherige Streckenrekordlerin (65:50 Minuten) musste die Halbmarathon-Weltmeisterin Jepchirchir in der Schlussphase ziehen lassen. Ganz knapp unterbot die Siegerin dann den Weltrekord von Florence Kiplagat. „Ich hatte nicht gedacht, dass ich hier heute Weltrekord laufen würde. Ich kann es immer noch nicht glauben“, sagte Peres Jepchirchir.


 
Keinen guten Tag erwischte Gesa Krause (Silvesterlauf Trier). Bei ihrem Debüt über die Halbmarathon-Distanz beendete die 24-jährige 3.000-m-Hindernis-Europameisterin das Rennen nach 15 km vorzeitig, nachdem sie ihr Anfangstempo nicht hatte halten können „Leider konnte ich heute nicht zeigen, was in mir steckt. Ich habe schon ab Kilometer 5 gemerkt, dass ich das angestrebte Tempo nicht halten kann. Ich wäre gerne durchgelaufen, wurde jedoch immer langsamer, so dass ich das Rennen frühzeitig beendet habe“, sagte Gesa Krause, die aber optimistisch war bezüglich der kommenden Saison: „Ich habe in Kenia gut trainiert, so dass ich positiv in die Zukunft blicke.“
 
Hochklassig war auch der Wettbewerb der Männer, in dem vier Athleten Zeiten unter einer Stunde erzielten. Hier setzte sich der Kenianer Bedan Karoki in 59:10 Minuten auf den letzten Kilometern von seinen Konkurrenten ab. Zweiter wurde Yigrem Demelash (Äthiopien), der nach 59:19 im Ziel war. Die Kenianer Augustine Choge (59:26) und Solomon Yego (59:50) belegten die Ränge drei und vier. „Dies ist eine sehr gute Strecke, auf der man richtig schnell laufen kann“, sagte Bedan Karoki.

Ergebnisse, Männer:
 
1. Bedan Karoki KEN 59:10
2. Yigrem Demelash ETH 59:19
3. Augustine Choge KEN 59:26
4. Solomon Yego KEN 59:50
5. Nguse Amlosom ERI 60:04
6. Edwin Kipyego KEN 60:05
7. Shadrack Kimining KEN 60:07
8. Kenneth Keter KEN 61:05

Frauen:
 
1. Peres Jepchirchir KEN 65:06
2. Mary Keitany KEN 65:13
3. Joyciline Jepkosgei KEN 66:08
4. Jemima Sumgong KEN 66:43
5. Tirunesh Dibaba ETH 66:50
6. Helah Kiprop KEN 67:48
7. Rose Chelimo BRN 68:37
8. Veronicah Nyaruai KEN 69:33
 




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Autor und Copyright: Jörg Wenig für Laufen-in-Koeln Foto: RAK / Victah Sailer

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