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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Samuel Fitwi am Bayerkreuz der Beste
 
 
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05.03.2017  

 
 
Start Elitelauf "Rund ums Bayerkreuz"
 
Samuel Fitwi am Bayerkreuz der Beste

 
Samuel Fitwi aus Eritrea hat am Sonntag den Straßenlauf-Klassiker „Rund um das Bayerkreuz“ in Leverkusen gewonnen. Die Zehn-Kilometer-Distanz durcheilte der 20-Jährige in 30:25 Minuten. Bei den Frauen setzte sich die Regensburgerin Thea Heim durch. Über fünf Kilometer gefiel der Düsseldorfer Maximilian Thorwirth. Auch Hunde hatten ihre Pfoten im Spiel. Insgesamt machten rund 2.400 Sportlerinnen und Sportler mit.
 
Im Eliterennen über 10 Kilometer lag bei Streckenhälfte noch eine achtköpfige Führungsgruppe an der Spitze. Thorben Dietz (LG Vulkaneifel) wagte zwei Kilometer später einen Ausreißversuch und knallte einen Kilometer unter 2:50 Minuten hin. Dass es am Ende nicht ganz zum Sieg reichte, dafür sorgte sein Klubkollege Samuel Fitwi, der sich mit einem langgezogenen Spurt den Sieg in 30:35 Minuten sicherte.
 
Der 20-Jährige stammt aus Eritrea und lebt seit zwei Jahren im Raum Gerolstein. Vor einem halben Jahr hat er dort mit dem Laufen begonnen. Thorben Dietz zeigte sich mit seinen bei windigen Verhältnissen herausgelaufenen 30:34 Minuten zufrieden. „Ein guter Test vor den Deutschen Crossmeisterschaften am nächsten Samstag. Platz zwei bei einem der größten deutschen Straßenläufe ist für mich nicht unbedeutend“, sagte der 27-Jährige.
 
Siegerehrung Gesamtsieger 10-Kilometer Lauf

Vorjahressieger Mostafa Benslimane (Spanien; 30:52 min) belegte den Bronzerang, gefolgt von Dominik Fabianowski (ASV Köln; 30:55 min) und Stefan Koch (TuSEM Essen; 31:11 min). Der 32-Jährige hat den Wettbewerb bereits vier Mal gewonnen und war 2009 und 2011 Deutscher Marathon-Meister. Außerdem gewann er zweimal die Halbmarathon-DM. Timo Göhler (ART Düsseldorf; 31:17 min), der 10.000 Meter schon in 28:57,27 Minuten schaffte, wurde Sechster.
 
Mit schnellen Schritten sicherte sich Thea Heim in 34:46 Minuten den Sieg in der Frauenkonkurrenz. Die 24-Jährige von der LG Telis Finanz Regensburg, die von der Mittelstrecke kommt und die 800 Meter schon in weniger als 2:04 Minuten zurücklegte, ist gerade dabei ihren Fokus zu verschieben und bemüht, sich an die Dynamik der Langdistanz heranzutasten. „Ich bereite mich zurzeit auf die Halbmarathon-DM vor und wollte heute einen Ticken schneller als mein dann angepeiltes Durchgangstempo laufen“, erklärte Thea Heim.
 
Platz zwei ging wie im Vorjahr an Victoria Brandt (SCC Berlin; 34:59 min). Svenja Ojstersek (ART Düsseldorf; 35:22 min) wurde Dritte vor Lokalmatadorin Lena Klaassen (TSV Bayer 04 Leverkusen; 35:44 min).
 
Start 5-Kilometer Lauf
  
Über fünf Kilometer gelang Maximilian Thorwirth (SFD Düsseldorf-Süd) in 14:41 Minuten ein Start-Ziel-Sieg mit 54 Sekunden Vorsprung. „Eine extrem schnelle Strecke, auch wenn es bei dem Wind schwierig war, allein vorne weg zu laufen“, sagte der 22-Jährige, der 2015 bei den Deutschen Meistschaften Achter über 5.000 Meter war. Im Juni startet er wieder in Leverkusen. „Bei der U23-DM möchte ich um die Tickets für die U23-EM mitmischen“, erklärte Maximilian Thorwirth. Bei den Frauen setzte sich Lokalmatadorin Fiona Kierdorf (TSV Bayer 04 Leverkusen; 17:59 min) durch.
 
Sechs-Pfoten-Lauf
 
Ein besonderer Hingucker war der Sechs-Pfoten-Lauf, bei dem Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern die 2,5 Kilometer-Runde bevölkerten. „Eine heiße Sache“, kommentierte Moderator Burkhard Swara, Unter anderem „biss“ sich die frühere Speerwuf-Weltmeisterin Steffi Nerius (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit ihrem Magyar Vizsla namens Jacky durch. „Wir laufen nur dieses eine Mal im Jahr zusammen, sonst fahren wir Rad oder gehen spazieren“, erklärte 44-Jährige.
 
Extra-Applaus heimsten die Sieger der letztjährigen, zum ersten Mal ausgetragenen Leverkusener Straßenlaufserie ein. In der Gesamtwertung über 10 Kilometer, 9 Meilen und im Halbmarathon setzten sich Kerstin Conrad (Team Erdinger Alkoholfrei) und Wilfried Paulitschke (LAZ Puma Rhein-Sieg) durch, wofür es nun schmucke Pokale gab.
 
Insgesamt zog „Rund um das Bayerkreuz“ bei seiner 36. Auflage rund 2.400 Teilnehmer an. Organisationsleiter Paul Heinz Wellmann, den über 150 Helfer unterstützten, zog ein durchweg positives Fazit. „Die Organisation lief sehr gut und ich freue mich über den großen Zuspruch der Zuschauer“, sagte der 1.500-Meter-Olympiadritte von 1976.
 




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Autor und Copyright: Harald Koken für Laufen-in-Koeln
Fotos: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln

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