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Detlev Ackermann

 
   
 
 

"Erholsamer Lauf", beim 16. Kölner Friedenslauf
 
 
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10.11.2003  

 
 

 
 

 135 Teilnehmer starten zum 16. Kölner Friedenslauf

 

Mit einem "Erholsamen Lauf", schickte Josef Kurpiers am Sonntag rund 135 Läuferinnen und Läufer auf die am Rhein gelegene, wunderschöne 10km Wendepunkt-Strecke. Eingeladen hierzu hatte die Kölner Initiative SportlerInnen für den Frieden, die mit der jährlich austragenden Veranstaltung für den Weltfrieden wirbt. Und somit darf man sich als Außenstehender nicht wundern, wenn vereinzelte Aktive mit Friedenssymbolen den Lauf begleiten. Wobei die weitgehend aus Köln stammenden Läufer nicht unter sich waren. Unter sie hatten sich Gäste aus den Partnerstädten Cork in Irland und Klausenburg in Rumänien gemischt. Strahlender Sonnenschein und eine bunte, schimmernde Herbstlandschaft luden zu einem gemütlichen Wettkampf miteinander ein. Ohne großen Wettkampfeifer lief man somit gemeinsam, je nach Grundschnelligkeit, die Strecke, im Schatten des wunderschönen Kölnpanoramas entlang.  Ein bunt gemischtes Läuferfeld, angefangen von der 14jährigen Ramona Deac aus Klausenburg, bis zum 71jährigen Erich Eßer von der LG Kölner Schläfer, war alles vertreten.
 
Genauso hatte es sich Josef Kurpiers, Vorsitzender des austragendes Vereins TFG Nippes e.V. vorgestellt, der die Veranstaltung mit seinen Vereinsmitgliedern leitete. Wobei er aber auch zugeben musste, dass sonst wesentlich mehr Teilnehmer die Veranstaltung besuchen. Aber ein Grund zum Aufhören, sah er dafür noch lange nicht. Vielmehr waren die Gründe in einer Terminverschiebung zu suchen. Denn normalerweise hätte der Lauf um einige Wochen früher stattgefunden. Eine Terminverschiebung, die sich wohl noch nicht bis zum letzten Anhänger der nun 16jährihen Veranstaltung herumgesprochen hatte.

 
Nach 16:48 Minuten erreichte der erste Läufer die 5km entfernte Wendemarke, was doch nach einem hervorragenden Endergebnis aussah. Und weil Köln so eine gastfreundschaftliche Metropole ist, freute man sich um so mehr, als nach 34:40 Minuten der aus Klausenberg stammende Gast Vlad Liviu Mera im Ziel eintraf. Ganz so eilig hatten es andere Teilnehmer jedoch nicht. So z.B. die frisch gebackenen Kölner Stadtmeister des Ford Köln-Marathon. Carsten von Kuk und Ira Korsten vom LT DSHS Kön teilten sich die Strecke, in Form eines gemeinsamen, 38minütigen Trainingslaufes. 
 
Für eine lockere Atmosphäre im Zielbereich sorgte der Moderator Thomas Menten, der unter Musikbeschallung für reichlich Stimmung sorgte. Und so wurden auch gleich die neugierigen Passanten eines anlegenden Schiffes in das Geschehen mit einbezogen und mit einer Begrüßung zum Applaudieren angeregt. Was den einen oder anderen Läufer dann noch zu einem Schlusssprint anzuregen schien. Mit einem 'Miteinander', statt 'Gegeneinander', sah man sogar manch Pärchen Hand in Hand zusammen ins Ziel laufen.
 
Im Ziel angekommen, meldeten sich nach einer kurzen Verschnaufpause dann doch die kühlen Herbst-Temperaturen wieder zurück. Und so kam der warme Tee wie gerufen, der die müden, aber glücklichen Seelen bis zur Siegerehrung verweilen lies. Die Hauptpreise hierzu stiftete der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU). Für den gemütlichen Abend gab es weiterhin für alle Altersklassensieger eine Flasche Wein.


Die schnellsten Männer:
 
1. Mera, Vlad Liviu Klausenburg 34:40
2. Hergarten, Rainer TuS Köln rrh. 34:50
3. Briesenick, Frank TuS Köln rrh. 35:05



Die schnellsten Frauen:
 
1. Korsten, Ira LT DSHS Kön 38:26
2. Serwaa, Akosna TuS Kön rrh. 39:16
3. Dascal, Cristina Maria Klausenburg 41:37



 
 

 
Laufen für den Frieden: Ralph Scherbaum (Bündnis90/Die Grünen) und Jörg Detjen (PDS).   Vlad Liviu Mera gewinnt den diesjärigen Friedenslauf.   Schnellster Baby-Jogger des Tages
 





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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