Inhaltsverzeichnis
   
  Startseite
  Intern
  Laufkalender
  Ergebnislisten
  Fotoarchiv
  Lauf-Treffs
  Laufstrecken
  Rund ums Laufen
  Lauf-Reportagen
  Suche ...
 

Kontakt


Detlev Ackermann

 
   
 
 

Der 44. Königsforst-Marathon wurde vom Schnee überrascht
 
 
Laufen-in-Koeln >> Marathon und Ultraläufe >> Deutschland >> Königsforst Marathon >> Artikel

21.03.2018  

 
 

Königsforst-Marathon wurde vom Schnee überrascht

 
Der 44. Königsforst-Marathon wurde vom Schnee überrascht
 
Am Morgen des 44. Königsforst-Marathons in Bergisch Gladbach-Bensberg trauten Läufer, sowie das ausrichtende TV Refrath running team mit über 100 Helfern ihren Augen nicht: es schneite gut drei Stunden, obwohl sonniges Wetter vorhergesagt wurde. So musste der Slogan von run green kurzerhand in run white - run happy umgeschrieben werden. Erstaunlich, dass sich trotz des Wintereinbruchs 248 Kurzentschlossene bei minus 3 Grad und einen unangenehmen Ostwind nachgemeldet haben. "Dies sind genauso viele wie im Vorjahr. Leider haben sich durch die rutschigen Straßen und die lange anhaltende Grippewelle doch viele Vormelder entschieden, nicht anzureisen und zu starten" begründet Organisationsleiter Jochen Baumhof, dass der Teilnehmerrekord des Vorjahrs nicht erreicht werden konnte. Doch die gut 1200 Starter, die in den weiß verzauberten Königsforst liefen, berichteten von einem Wintermärchen und sehr gut zu belaufenden Wald- und Radwegen.
 

Start zum Marathon, mit Dominik Fabianowski (links)

 
Dominik Fabianowski gewinnt den Marathon im Alleingang in 2:34:03 Stunden
 
Der Vorjahressieger im Trikot des ASV Köln war auch in diesem Jahr der Dominator der Langstrecke. Der Rösrather lief unbeirrt mit einem schnellen Trainingslauf zur Vorbereitung der Deutschen Marathon-Meisterschaften Ende April in Düsseldorf in seinem "Wohnzimmer" eine fantastische Siegerzeit. Mit 2:34:03 h war Fabianowski sogar noch gut vier Minuten schneller als im Vorjahr. Erst 20 min später finishte als Zweiter Norman Präges (Running Team Grafenberg) in 2:54:48 h vor Rainer Herberg (2:57:38 h) vom ASV Duisburg. Susanne Loewen gewann bei ihrem zweiten Marathon die Frauenwertung in 3:27:20 h vor Conny Cyrus (3:38:23). Insgesamt waren 184 Marathonläufer im Ziel. 25 Läufer nutzten die Möglichkeit nach der ersten Runde für den Halben gewertet zu werden.
 
Die imposante Läuferschlange wurde von einem Tesla X angeführt
 
Ein buntes Völkchen aus ganz Deutschland und vielen Nationalitäten stand um 11.00 Uhr am Start. Die 900 Läufer wurden erstmals von einem frisch dekorierten Tesla X des IT- Unternehmens gicom aus Overath angeführt. Der anfangs führende Arthur Ralenovsky wurde in seinem ersten Halbmarathon nach gut 10 Kilometern von M45 Läufer Markus Mey vom Peters Sportteam überholt. Mey siegte in 1:16:41 h vor Ralenovsky (1:17:30 h) und René Göldner (1:19:52 h) vor der LAZ Puma Rhein-Sieg. 1:29:14 h wurde für die Siegerin Kristina Roth vom ASV Köln Triathlon gestoppt. Sie gewann vor Silke Niehues (1:30:37 h) von der Tusem Essen und Jana Cornelius (1:32:14) aus Köln.

Profi-Triathlet Jonas Breidlinger vom team gicom gewinnt die 10 km
 
Mit einem Start-Ziel-Sieg gewann der DTU-Kaderathlet aus dem Saarland souverän in 36:39 min
vor Siegfried Krischer von der TSV Bayer Leverkusen (39:09). Lena Herrmann (Selbstläufer Altenahr) war die Schnellste Frau in 42:13 min. Auf der anspruchsvollen Kurzdistanz waren Fabian Schradel (LG Gummersbach) in 18:39 min vor Harald Gläßer (SG Zons/19:16) sowie die starke Bundesliga Triathletin Lena Neuburg (19:37), die für das Team der gicom GmbH startete. Zeitnah wurden die Top 6 mit hochwertigen Preisen und Stelen auf der Bühne in der warmen Aula des Gymnasiums geehrt.
 
    Hinweis der Redaktion: Der Lauf über 10km erfolgte nicht nach DLV-Streckenprotokoll und war rund 75m länger.
 
Und dann kam die Sonne doch noch
 
Als die große Schar der Königsforst-Marathonläufer ins Ziel lief, lockerte es auf uns es kam endlich
die versprochene Sonne. So ließen viele Läufer bei warmer Brühe, kühlem Krombacher 0,0%, am
Stand der actimonda Krankenkasse mit frischen Smoothies und vor allem am reichhaltigen Buffet des
rührigen Laufteams des TV Refrath den anstrengenden Tag ausklingen. Der TÜV Rheinland hat vor
und während der Laufveranstaltung viele Daten aufgenommen und lobende Worte für das Verhalten
der Läufer auf der Laufstrecke gefunden. Die Abfallvermeidung und -trennung hat auch dank der
Partner Reloga und des ASB sehr gut funktioniert. Der Report mit der CO2-Emission und die Höhe des notwenigen Ausgleichs für eine CO2-neutrale Laufveranstaltung werden noch bekannt gegeben.
 
  
 
    Der nächste Königsforst-Marathon wird voraussichtlich am 17. März 2019 stattfinden.




__________________________________
Autor und Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-in-Koeln
Fotos: Nils Loudon

Drucken    Weiterempfehlen    Merken

Nach oben