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Heidrun Besler und Irene Hofmann haben das Zeug, deutsche Meisterinnen zu werden
 
 
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12.04.2018  

 
 

Heidrun Besler

 
Auf dem Sprung nach ganz oben
Heidrun Besler und Irene Hofmann haben das Zeug, deutsche Meisterinnen zu werden

 
Den Titelgewinn 2017 verhinderte nur eine Verletzung bei Kilometer 30. Heidrun Besler (SC Altstädten) hatte bereits die Deutschen Marathonmeisterschaften 2016 in der Altersklasse W60 gewonnen, dabei mit 3:07:42 Stdn. eine neue deutsche Seniorenbestleistung erzielt, doch der Triumph 2017 wurde ihr vom eigenen Körper verwehrt. Also macht sie sich am 29. April 2018 beim METRO Marathon Düsseldorf daran, das Unvollendete zu vollenden und den nächsten Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse zu holen.
 
Eigentlich hat sie ja auch den DM-Titel 2015 gewonnen, da war sie nämlich schnellste Deutsche in der W60, doch sie hatte die Anmeldefrist für das nationale Titelrennen verschlafen und war so „nur“ Altersklassen-Siegerin des gesamten Rennens , aber keine Deutsche Meisterin. In diesem Jahr kann ihr dies nicht mehr passieren. Besler hat schon im vergangenen Jahr ihre Meldung abgegeben.  
Erst spät hat die Servicekraft eines Hotels in Fischen (Allgäu) mit dem Laufen begonnen. „Die Natur laufend zu erleben macht mir besonders Spaß. Ich liebe die Läufe in unserer Region“, erläutert Besler. „Ich habe mich erst 2015 entschlossen einem Verein beizutreten, damit ich auch bei Deutschen Meisterschaften mitlaufen kann“. So wie Ende April in Düsseldorf.
 
Irene Hofmann (LSG Karlsruhe) kann auf einige deutsche Marathon-Vizemeister- schaften zurückblicken. So auch auf die des Jahres 2017. Ganz oben auf dem Siegertreppchen stand die Athletin der Altersklasse W65 noch nie. Zu übermächtig erscheint ihre „Dauerrivalin“ Hannelore Horst aus Georgshütte, die dreimal in Folge den Titel gewann. Entmutigen lässt sich Hofmann aber nicht, hat sie sich doch für die deutschen Marathonmeisterschaften 2018 im Rahmen des METRO Marathon Düsseldorf (29. April) angemeldet. „Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr einmal mit dem Titelgewinn. Ein 'Stockerlplatz' soll es in jedem Fall werden“, erklärt Hofmann. „Mir ist es jedoch in erster Linie wichtig, dass ich Spaß habe.“
 
Mit fünfzig Jahren begann die Karlsruherin erst mit Laufen als Wettkampfsport. Vorwiegend ist die dreifache Großmutter bei regionalen Läufen im Badischen anzutreffen. Seit dem letzten DM-Marathonrennen hat sie an keinem Wettkampf mehr teilgenommen. Den ein oder anderen Wettkampf als Leistungstest vor dem nächsten DM-Versuch steht aber auf ihrem Laufprogramm. Vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche, bei denen sie zum Teil von ihrem Ehemann Michael auf dem Fahrrad begleitet wird, dienen ihr zu einer optimalen Vorbereitung auf Düsseldorf.
 
 
    www.metro-marathon.de




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Autor und Copyright: Tine Hermanns für Laufen-in-Koeln

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