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Köln-Marathon setzt auf Nachhaltigkeit - Hemd und Medaille aus Holz
 
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14.05.2019 

 
Markus Frisch (Köln-Marathon) und Dr. Dieter Steinkamp (RheinEnergie AG)
 
Nachhaltigkeit: Medaillen aus Holz
 
Am 13. Oktober werden die Finisher des RheinEnergieMarathon Köln nach Überquerung der Ziellinie eine Überraschung erleben, denn die Medaille wird nicht mehr aus Zink, sondern aus Holz sein.
 
„Wir sparen damit im Vergleich zu einer Metall-Medaille aus Südafrika über 20 Tonnen CO2. Das Holz kommt aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Ungarn und wird in Solingen verarbeitet“, erklärt der Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs-und Werbe GmbH Markus Frisch.
 
Die Medaillen sollen zukünftig nicht mehr aus Zink sein und in Südafrika gefertigt werden, sondern aus Holz hergestellt werden. CO2-Ersparnis: 23t. Hinweis: Bei den Medaillen handelt es sich um Muster. Das tatsächliche Erscheinungsbild wird anders aussehen.
 
Nachhaltigkeit: Mehrwegbecher der RheinEnergie und Fangnetze
 
Rund 400.000 Becher werden Jahr für Jahr im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln an die Läuferinnen und Läufer ausgegeben. Im Zuge des neuen Nachhaltigkeitskonzeptes werden in 2019 andere, umweltfreundliche Materialien zum Einsatz kommen. Getestet wurden diese bereits beim 1. Basteilauf Köln Ende März.
 
Erstmalig wird der Veranstalter 100.000 Mehrweg-Becher der RheinEnergie verwenden, die unterjährig auch anderweitig eingesetzt werden. Diese Becher werden beim Marathon im REWE Group-Verpflegungsdorf sowie an einer ausgewählten Verpflegungsstelle auf der Strecke ausgegeben, wiedereingesammelt, zurückgebracht und für die nächste Wiederverwendung gespült.
 
Die restlichen rund 300.000 Becher werden recylingfähige Pappbecher sein. Entscheidend für das Becher-Handling sind die Fangnetze, von denen 100 Stück im Verpflegungsdorf und an der Verpflegungsstelle aufgestellt werden. Dieses mit der AWB konzipierte Projekt soll das Müllaufkommen vermindern und die Mülltrennung forcieren.
 
 
Nachhaltigkeit: Woodshirt
 
Das Shirt zum Köln Marathon wird in diesem Jahr nicht mehr nur unter einem reinen „Funktions“-Aspekt produziert, sondern es wird mehr Wert auf die verwendeten Materialien und einen nachhaltigen Produktionsprozess gelegt.
 
In Kooperation mit dem Ausrüster Saucony und dem Wuppertaler Start-Up wijld ist ein Shirt aus 67 Prozent Holzfaser und 33 Prozent Bio-Baumwolle herausgekommen - 100 Prozent nachhaltiges Material, 100 Prozent made in E.U.
 
Der Stoff ist extrem weich und atmungsaktiv. Außerdem wird Feuchtigkeit schnell aufgenommen und direkt wieder an die Luft abgegeben. So kühlen die Shirts aus Holz bei Wärme und wärmen bei Kälte.
 
Auch für Allergiker ist der Stoff aus dem Naturmaterial ideal, denn er wirkt antibakteriell. Somit werden, anders als bei Synthetikfasern und Kleidung aus Polyester, Bakterien und damit auch die bekannten unangenehmen Gerüche vermieden.
 
Die Kombination bringt optimalen Tragekomfort, der für läuferische Aktivitäten gut geeignet ist.
Um Abwechslung in den Kleiderschrank zu bringen, ist das Shirt ein Long-Sleeve.
 
 
    www.koeln-marathon.de




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln