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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Wieder über 1000 Teilnehmer beim Zonser Nachtlauf über sieben Meilen
 
 
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27.09.2004  

 
  Wenn es dunkel wird in Zons, wer hätte das gedacht, werden dort die Bürgersteige hochgeklappt. Alter Witz, aber einmal im Jahr machen die das wirklich, damit die Teilnehmer des über die Region hin weg bekannten Nachtlaufes ausreichend Platz haben. So auch letzten Freitag, als pünktlich um 20 Uhr, unmittelbar nach Einbruch der Dunkelheit der "7 Meilen von Zons" Nachtlauf startete. Die Strecke führt durch den Ort und das Zonser Umland. 
 
Trotz dunkler Wolken und Drohung mit Regen von oben, lockte der Traditionslauf mal wieder insgesamt über 1.000 Aktive in die Zollfeste am Sportzentrum des Zonser Heidestadions.
 
Der Reitz des Laufes liegt darin, dass er im Dunkeln ausgetragen wird. Das hat schon was ganz Besonderes für sich. Hinzu kommt die fast mystisch wirkende Kulisse. Entlang geht es an der alten Festung Zons, vorbei an altem Gemäuer und Häuserfassaden. Wie im Mittelalter kommt man sich vor, Fackeln und Kerzen spenden Licht entlang dunkler Wege. Das ist doch mal was anderes, als bei Tageslicht zu laufen. Hier kommt richtig Abendteuerstimmung auf. Ja, man ist richtig Angetan von der tollen Stimmung. Seit letztem Jahr sorgt zusätzlich noch eine Sambagruppe für Unterhaltung. Ein Spektakel, dass über 930 Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder erleben wollten. Damit die zahlreichen Aktiven ausreichend Platz am Start haben, wird das Starterfeld räumlich durch zwei Startblöcke geteilt. Diese treffen dann nach jeweils 2,5km wieder aufeinander, nachdem sich das Feld in die Länge gezogen hat.
 
Wem die Strecke von 11,263 Kilometern zu lang ist, konnte um 19 Uhr am "Schnupperlauf" über 3,1 Meilen (5 km) starten. Hier zählte das Feld 120 Aktive.
 
Nach 39:28 Minuten stand Bernd Czarnietzki von der TG Neuss als Gesamtsieger fest, der sich letztes Jahr noch mit einem dritten Platz begnügen musste. Mit der zweitbesten Zeit (39:52) kam Rüdiger Schirmer vom ART Düsseldorf an. Auf den dritten Rang der Herren-Klasse kam Matthias Haack, der für SG Zons startete. Etwas besonderes hatten sich die Organisatoren für die wie in jedem Jahr zahlreich vertretenden Frauen ausgedacht: Jeder Läuferin wurde im Ziel eine Rose überreicht. Die schnellste Dame an diesem Abend war Barbara Vincentz vom TV Hoffnungstal, die mit 47:42 Minuten ins Ziel kam. Die Kölnerin Anna Bang belegte fast zeitgleich mit 47:43 den zweiten Rang. Nach 48:15 Minuten erreichte Sandra Peter vom Germania 07 Dürwiß das Ziel im Stadion.
 
Im Anschluss erfolgte in der großen Sporthalle des Vereins eine große Siegerehrung, bei der die jeweils ersten drei Platzierten einer Altersklasse mit zahlreichen Sachgeschenken bedacht wurden. Warme Mahlzeiten, Kuchen und Getränke rundeten das von 120 Helfern auf die Beine gestellte Lauferlebnis gelungen ab.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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