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Der Köln-Marathon wird nachhaltiger
 
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09.10.2019 

 
 
Der Köln-Marathon wird nachhaltiger
 

Rund 400.000 Becher werden Jahr für Jahr im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln an die Läuferinnen und Läufer ausgegeben.
 
Im Zuge des neuen Nachhaltigkeitskonzeptes kommen in 2019 keine Einweg-Plastikbecher zum Einsatz. Stattdessen wird auf umweltfreundliche Materialien zurückgegriffen.
 
Erstmalig wird der Veranstalter 100.000 Mehrwegbecher der RheinEnergie verwendet. Diese Becher werden beim Marathon im REWE Group-Verpflegungsdorf sowie an einer ausgewählten Verpflegungsstelle auf der Strecke ausgegeben, wiedereingesammelt, zurückgebracht und für die nächste Wiederverwendung gespült. Die Becher sind das erste Mal in Gebrauch und können nach dem Köln Marathon von Sportvereinen und Schulveranstaltungen im Versorgungsgebiet der RheinEnergie kostenfrei geliehen werden.
 

 
Die restlichen rund 300.000 Becher werden recyclingfähige Pappbecher sein. Entscheidend für das Becher-Handling sind die Fangnetze, von denen 100 Stück im Verpflegungsdorf und allen Verpflegungsstellen aufgestellt werden.
 
Dieses mit der AWB konzipierte Projekt soll das Müllaufkommen vermindern und die Mülltrennung forcieren.
 
„Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Idee sind wir auf die aktive Mithilfe unserer Teilnehmer angewiesen, die die Becher dann auf der Strecke in die Fangnetze werfen müssen“, ruft der Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, Markus Frisch, zur Unterstützung auf. „Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen.“
 
 
Nachhaltiges Laufshirt aus Holzfaser
 
Das Shirt zum RheinEnergieMarathon Köln wird in diesem Jahr nicht mehr nur unter einem reinen "Funktions"-Aspekt produziert, sondern es wird mehr Wert auf die verwendeten Materialien und einen nachhaltigen Produktionsprozess gelegt.
 
In Kooperation mit dem Ausrüster Saucony und dem Wuppertaler Start-Up wijId ist ein Shirt aus 67 Prozent Holzfasern und 33 Prozent Bio-Baumwolle herausgekommen - 100 Prozent made in E.U.
 
Der Stoff ist extrem weich und atmungsaktiv. Außerdem wird feuchtigkeit schnell aufgenommen und direkt wieder an die Luft abgegeben. So kühlen die Shirts aus Holz bei Wärme und wärmen bei Kälte.
 
Auch für Allergiker ist der Stoff aus dem naturmaterial ideal, denn er wirkt antibakteriell. Somit werden, anders als bei Syntetikfasern und Kleidung aus Polyester, Bakterien und damit auch die bekannten unangenehmen Gerüche vermieden.
 
Die Kombination bringt optimalen tragekomfort, der für läuferische Aktivitäten gut geeignet ist. Und um etwas Abwechslung in den Kleiderschrank zu bringen, hat das Shirt lange Ärmel und ist ein Long-Sleeve.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Foto: Köln-Marathon