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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Zeitgewinn durch Gewichtsreduzierung
 
 
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19.11.2005  

 
  "Vorne stehen die Bleistifte und hinten die Radiergummis", ein Spruch, den man hin und wieder von Moderatoren zur Startaufstellung zu hören bekommt. Gemeint ist der sichtbare Fettanteil der Teilnehmer, der bei den ganz schnellen Läufern, die Bleistifte, wesentlich geringer ist, als bei den langsameren, den Radiergummis. In der Tat, ist den Spitzenathleten fast kein Gramm Fett am Leib anzusehen. Und das hat seinen guten Grund, denn jedes überflüssige Gramm bedarf zusätzlicher Energie, die man aufbringen muss, um es bis ins Ziel zu befördern. Mit anderen Worten, durch Gewichtsreduzierung kann man durchaus seine Wettkampfzeit verbessern. Doch Vorsicht, wer übertrieben abnimmt (1kg/Woche ist realistisch) gefährdet seine Gesundheit. Auch ist es nicht ratsam, sein persönliches Wohlfühlgewicht zu unterschreiten, denn das wiederum würde sich dann eher wieder negativ auf die Leistung auswirken.

Berechnung einer erzielbaren Zeit nach Gewichtsabnahme

Die folgende Formel nach Peter Greif eignet sich für Strecken zwischen 5000m und 42,2km:





Beispiel:

Mit einem aktuellen Gewicht von 75kg wird eine 10km-Zeit von 50 Minuten erzielt. Geplant ist eine Gewichtsabnahme von 3kg.

- aktuelles Gewicht: 75kg
- geplante Fettabnahme: 3kg
Aktuelle Wettkampfzeit: 50 Minuten = 0,0347222222222222



Ergebnis:


Bei einer Gewichtsabnahme von 3kg ist eine Wettkampfzeit von 48:18 Minuten erzielbar. Ein Gewinn von 1:42 Minuten. Bei einer Marathonzeit von 4 Stunden läge der Gewinn hier übrigens schon bei 8:10 Minuten. Aber Vorsicht, beim Abnehmen das eigentliche Training nicht vergessen!
    Die Formel zum Ausprobieren als Excel-Programm: kg-Zeit-Rechner.xls
 



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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