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Auf der Zielgerade in eisiger Kälte!
 
 
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16.01.2006  

 
 

Eine Berichterstattung aus erster Hand, von Birgitta Weizenegger:
 
Das große Rennen „gegen“ das Team Kremp, zugunsten der „Lobby für Mädchen“ beim Staffelmarathon in Pulheim war zum greifen nah, als ein trauriger Anruf von Ulrike C. Tscharre, Birgitta, in den Morgenstunden am Vortag des Wettkampftags erreichte. Ulrike hat eine fiese Grippe über Nacht ans Bett gekettet und nun musste schnell gehandelt werden.
 
Leider hatte das „Team Lindenstraße“ den Joker Julia Stark, schon für Susanne Evers eingesetzt, die ein paar Tage zuvor um Ersatz bat.
Alle Kontakte wurden mobilisiert, jede Team oder Strecken Umbesetzung mit Trainer Steve Kröger besprochen, diskutiert und wieder verworfen.
Exakt 14 Stunden vor dem Startschuss, könnten der 7,2 km Startläufer aus den eigenen Reihen besetzen. Frank Tönsmann, der Lindenstraße Redakteur, stand pünktlich um 9:30 Uhr in Pulheim und begrüßte neben den Teams, die eifrigen Schauspieler: Sontje Peplow, Liz Baffoe und Claus Vincon, die schon seit 7:30 Uhr in Pulheim saßen, Wetten auf die Teams annahm und eifrig Autogramme schrieben.

Marie Luise Marjan schnappte sich bei ihrer Ankunft sofort die Startpistole um sich ein wenig mit ihr vertraut zu machen.
Wenige Minuten vor dem Start wurden beide Teams von Pressesprecher, Oliver Lange, in den Startbereich geführt, wo einige Pressefotografen auf die Prominenten Läufer warteten.

10-9-8... es wurde angezählt!
Marie Luise Marjan hob die Startpistole 7,6,5 ...alle Läufer zählten lauthals mit: 4,3,2 ...und „Peng“ ! Das Läuferfeld, zog unter Beifall der anderen Staffelteilnehmer und Zuschauern, aus dem Startbereich auf die 5 Km Runde, die nun von 6 Staffel-Läufern, 8 Mal erklommen werden musste und das bei Minus 4 Grad.
Nun war jeder auf sich gestellt und wusste von seiner Verantwortung für sein Team!

Nach einem Kilometer führte die Marathonstrecke auf einen Feldweg, wo den Läufern ungeschützt der eisige Wind von allen Seiten um die Ohren blies. Das waren gefühlte Minus 20 Grad!
Nach Kilometer 2 war der Wendepunkt und nun knallte der unerbittliche Wind, frontal in das Gesicht der Marathonis. Damit nicht genug. Bei extremen Gegenwind mussten sie eine Steigung erklimmen. Erst bei Kilometer 4 wurden die Läufer wieder von den Häusern der Stadt geschützt.
Angespornt vom Teamgeist und dem Stadionsprecher, der das „große Rennen des Team Lindenstraße gegen Team Kremp“, charmant und überaus motiviert in das Mikrofon rief, rannten die Schauspieler die letzen Meter, zur Staffelübergabe, jeweils mit einem Lächeln im Gesicht.

Nach einem vier Monate langen Training, wusste jeder der Prominenten Läufer, wie er mit seinen Kräften haushalten musste um die Teilstrecke gut zu überstehen.
Die 10 Kilometer Läufer: Anja, Birgitta, Heiko und Jan-Gregor wurden nach der ersten 5 Kilometer Runde, von Kollegen und Zuschauern liebevoll angespornt. Ein Mann rief Birgitta zu: „Aber jetzt nicht wieder 9 Monate ins Koma fallen!“

Und das Schauspieler auch unter extremen Bedingungen noch für Scherze aufgelegt sind, zeigte Erkan. Bei Kilometer 2,5 zog er sein Handy aus der Tasche, wählte Sontjes Nummer und flirtete: „Vermisst du mich schon?!! Ich komm gleich wieder Baby!“

Die Schlussläufer Sara Turchetto und Nils Julius wurden von ihren Kollegen mit frenetischem Applaus und Jubelrufen im Zieleinlauf empfangen!
Alle 12 Läufer hatten ihre persönliche Bestzeit geschafft. Ihr Ziel erreicht und die Augen glänzten bei den gegenseitigen Gratulationen.

In der Schulaula hatten sich zu den „ Early Bird „Lindensträßlern“ noch: Cosima Viola Hermes Hodolides und Moritz Zielke eingefunden. Alle standen für Autogramme und Fotos für eine kleine Spende, zur Verfügung. Nach dem Auftritt der Band „Jeckepack“ verabschiedeten sich die Schauspieler des Team Kremp vom Team Lindenstraße. Und alle waren sich einig: „Das schreit nach mehr! Wir machen weiter!“

Wer gewonnen hat? Das Team Kremp! Doch was sind schon ein paar Minütchen bei der Aufmerksamkeit die dieser Aktion der „Lobby für Mädchen“ und eine Menge Spaß, den die Teams über mehrere Monate hatten.





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Autor und Copyright: Birgitta Weizenegger

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