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Detlev Ackermann

 
   
 
   
 
 

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Erinnerungen an den 1. Zunft Kölsch-Lauf 1985
 
 
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07.04.2006  

 
 

Kurz vor dem Start zum "Zunft-Kölsch-Lauf" nach Köln am Sudhaus in Bielstein

 
"Jeder sollte versuchen anzukommen. Die Zeit spielt keine Rolle." Unter diesem Motto wurde pünktlich um 7:30 Uhr am Ostersonntag 1985 der erste "Zunft-Kölsch-Lauf" von der Erzquell-Brauerei Bielstein bis zur Kölner Domplatte gestartet. Der Himmel war an dem Tag bedeckt, die Straße nass, doch die Langläufer zeigten sich sehr optimistisch beim Start.
 
"Diese Strecke bin ich schon im Jahre 1952 gelaufen", wusste ein "Langlaufprofi" lässig zu verkünden. Aber dabei war auch Achim Blass mit einem Alter von erst 17 Jahren. Alle waren offensichtlich gut durchtrainiert und gehörten den Vereinen TuS Weiershagen, LLG Waldbröl und LC Wiehltal an. Die Idee zu diesem Lauf nach Köln kam bei einem Stammtischgespräch mit Braumeister Rainer Wurth, berichtete Werbeleiter Ulrich Thalheim zum Start, der auch den "Zunft-Kölsch-Lauf" organisatorisch umsetzte.
 
Die Gruppe wurde mit zwei Fahrzeugen begleitet und von Leo Schorr betreut. Nach 18 Kilometern Laufstrecke in Vilkerath war die erste Pause zur Stärkung der Läufer, dann folgte Stopp in Untersbach (28 Kilometer) nach der Bergstrecke, und beim dritten Halt vor dem Ziel in Köln-Merheim hatten die Läufer die Marathon-Distanz hinter sich gebracht. Kurz vor Köln wurde ein vierter Stopp eingelegt.
 
Schließlich erreichten die Läufer über die Deutzer Brücke die Domplatte, wo der Empfang an der "Domspitze" war. Hier kamen dann auch die im Begleitfahrzeug mitgeführten Kölsch-Fässer erstmalig zum Einsatz, und Werbeleiter Ulrich Thalheim wusste das auch zu begründen: "Es ist erwiesen, dass Bier bei Hochleistungssport eine gute aufbauende Wirkung hat."
 
Pünktlich mit dem Glockenschlag des Doms waren die ersten Fünf auf der Domplatte eingetroffen. Von den insgesamt elf Teilnehmern hatte keiner aufgegeben. Sie trafen nacheinander ein.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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