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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Ohne Atmung läuft nichts
 
 
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28.09.2007  

 
  So manche Theorien über Atemtechniken wurden niedergeschrieben und befolgt. Tatsache ist jedoch, dass sich der Körper bei einem erhöhten Sauerstoffbedarf auf eine verstärkte Atmung einstellt. Besonders wichtig ist die Ausatmung - sie sollte kräftig sein. Hier gilt als Faustformel: Je kräftiger ein Läufer ausatmet, desto kräftiger kann er wiederum einatmen. Im Gegensatz zum Herzen vergrößert sich das Volumen der Lungen bei Ausdauersportlern nicht, sondern allein die Lungenkapazität verändert sich.
 
Vor allem sollte die Atmung durch Mund und Nase erfolgen, damit die optimale Menge eingeatmet werden kann. Denn je unvollständiger die Sauerstoffzufuhr ist, desto geringer wird die Leistungsfähigkeit sein. Nicht zuletzt sind Nasenpflaster ein Renner. Untersuchungen bestätigen zwar keine messbaren Unterschiede, aber dafür eine subjektive Verbesserung der Nasenatmung.
  
Nicht die Brustatmung ist die effektivste, sondern die Bauchatmung, bei der das Zwerchfell eine maßgebliche Rolle spielt. Sie lässt sich trainieren, indem bewusst »in den Bauch hinein« geatmet wird. Übrigens: Ein Gespräch beim Ausdauertraining verrät Wohlbefinden; je schneller die Trainingseinheit, desto eher verstummen die Gespräche mit den Mitläufern.



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Autor und Copyright: Burkhard Swara, Düssel-Runner

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