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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Schrittfrequenz
 
 
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28.09.2007  

 
  Wie groß sollte eine Schrittlänge sein? Wie häufig die Bodenkontakte pro Minute? Es ist ein Irrglauben, durch eine größere Schrittlänge bzw. durch eine höhere Schrittfrequenz ein höheres Lauftempo zu erreichen. Wie auch beim Stoffwechsel gibt es kein Optimum, sondern nur das in Grenzen Machbare.
  
Die Schrittfrequenz (die Häufigkeit des Bodenkontaktes des Fußes pro Minute) ist ein Gradmesser für die Effektivität des Laufschritts. 180 Fußberührungen pro Minute gelten in der Literatur als optimal, die Praxis sieht jedoch anders aus. Sowohl die Schrittlänge als auch die Schrittfrequenz hängen von den Kranverhältnissen und von den koordinatorischen Fähigkeiten des Läufers ab, sie sind nur begrenzt veränderbar. Bergaufläufe verbessern die Kraftausdauer und damit auch die Schrittlängenkonstanz; eine bessere Laufkoordination lässt sich am Berg, aber auch auf ebener Fläche erreichen. Auch muskuläre Unausgewogenheiten können die Ausbildung des optimalen Schrittes behindern. Die über die Mittelstrecke zur Langstrecke und damit zum Marathonlauf gekommenen Ausdauersportler haben in der Regel eine gute koordinatorische Grundausbildung und verfügen damit eher über die Fähigkeit zur Schrittvarianz. Sowohl Schrittlänge als auch Schrittfrequenz sind »Wohlfühlfaktoren«.



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Autor und Copyright: Burkhard Swara, Düssel-Runner

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