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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Pascal Meißner und Natalie Tesch gewinnen 34. Heide-Silvesterlauf
 
 
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03.01.2010  

 
 

Das "Elitefeld" startet zum 10km-Lauf

 
Trotz Regen und Kälte, ein heißes Rennen

 
Am letzten Tag des Jahres ist vor allem der Silvesterlauf des TuS Köln rrh eine beliebte Anlaufstelle für ambitionierte Läuferinnen und Läufer, sowie Freunde des gepflegten Wettkampfes. Die mittels flotter Musik auf modern getrimmte Laufveranstaltung bietet hier die letzte Möglichkeit, seine persönliche Bestzeit zu toppen oder gar die DLV Bestenliste aufzumischen. Richtig in Fahrt brachte jedoch die Traditionsveranstaltung auf der Merheimer Heide eine Überarbeitung des Streckenverlaufes vor zwei Jahren, indem man den Start und Zieleinlauf in das Vereinsstadion verlagerte, sowie den eigentlichen Streckenverlauf des rund 3km Rundkurses ebenfalls in das Stadion integrierte. Einen neuen Aufschwung erlangte der Lauf auch durch die Aufnahme von Schülerläufen im Vorfeld des 10km Hauptlaufes. In diesem Jahr zog es insgesamt 424 Läuferinnen und Läufer an die Startlinie, von denen sich 377 in das Starterfeld der 10km-rennen einreihten.
 
In diesem Jahr mussten die Aktiven allerdings nicht nur gegen Mitstreiter ankämpfen, sondern auch gegen Regen und der Jahreszeit entsprechend kühle Temperaturen, die sich schrittweise dem Gefrierpunkt näherten. Nicht gerade ideale Laufbedingungen, die aber den Großteil der Läuferinnen und Läufer nicht wirklich abschreckten. Um das Feld für die Läuferinnen und Läufer übersichtlich zu gestalten und somit viel Platz zum Laufen auf der Strecke zu bieten, wird der Hauptlauf in zwei Gruppen aufgeteilt. Den Start machten die Läufer, die mehr als 45 Minuten benötigen und somit die ersten Ränge festlegten. Im zweiten Lauf startete das Feld der Läufer, die 10km unter 45 Minuten laufen können. Immer wieder ein ergreifender Anblick das flotte Teilnehmerfeld zu beobachten.
 
Wurde der Lauf früher meist in der Führungsspitze unter den vereinseigenen Läufern des TuS Köln ausgetragen, so mischen sich seit einiger Zeit immer wieder auch andere Talente unter die Führung und gestalten somit ein noch spannenderes Rennen für die Zuschauer. Und
     
 
Pascal Meißner Natalie Tesch  
somit hieß der Sieger diesmal Pascal Meißner vom TV Refrath, der eine Zeit von 34:11 Minuten auf der Stoppuhr der Zeitnehmer aufwies. Der TuS Köln musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Frank Briesenick versuchte zwar das Rennen über immer mehr an Meißner heranzukommen, musste sich dann letztendlich mit einer Sekunde Rückstand geschlagen geben. Im Kampf um den dritten Platz siegte Philipp Frericks von der LG ASV DSHS Köln mit einer Zeit von 35:21 Minuten und behauptete sich damit gegen den Verfolger Manuel Skopnik vom TV Refrath. Bei den Damen hatte die weibliche Jugend A die Nase vorn, zumindest auf den ersten zwei Rängen. Das Siegertreppchen bestiegen Natalie Tesch vom TSV Bayer Leverkusen mit einer Zeit von 38:22 Minuten und Lisa Jaschke von der LG ASV DSHS Köln mit 38:47 Minuten. Den dritten Platz konnte Silke Schäpers vom TV Refrath mit 39:47 Minuten für sich verbuchen.
 
Der Gastgeber gab in diesem Jahr leider kein gutes Bild beim 10km-Lauf ab, das Rennen ging vorwiegend an die LG ASV DSHS Köln, bzw. dem TV Refrath, wobei die LG ASV DSHS Köln zusätzlich beim 1400m Schülerlauf mit Ana Vidal und Luis Vidal jeweils die ersten Plätze besetzten. Beim 2800m Schülerlauf glänzte letztendlich dann aber auch der TuS Köln. Arne Fontes und Yannias Winter machten für ihren Verein den ersten und zweiten Platz gut. Bei den Schülerinnen gewann Lina Vedder vom TSV Bayer 04 Leverkusen.
 

1. Vorsitzender Horst-Günter Siepelt und Bezirksbürgermeister Markus Thiele

 
Die Schirmherrschaft über den Lauf hatte Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele (SPD) übernommen, der auch selbst mitlief. Er absolvierte die 10km in 59:47 Minuten und dürfte damit wohl Kölns schnellster Bezirksbürgermeister sein.
 
Im Anschluss des Rennens bekam jeder Finisher für den Wegverzehr noch eine Zuckerbrezel überreicht. Eine Geste, die bei diesem Lauf Tradition hat.
 
Probleme gab es am Ende noch bei der Erstellung der Ergebnislisten. Aufgrund des Regens weichten bei vielen Teilnehmern die Startnummern auf und somit musste im Ziel aufwendig recherchiert werden, wer denn da so ins Ziel lief. Letztendlich bekam man aber auch das hin und die Ergebnislisten wurden etwas verspätet veröffentlicht. Im nächsten Jahr soll es wetterfeste Startnummern geben, versprach der Veranstalter.

 




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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