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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Laufen Sie mal anders! - Urban Trailrunning
 
 
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24.02.2010  

 
 
 
Über Dächer springen sollten Sie dabei allerdings - zur eigenen Sicherheit - nicht unbedingt.  
Wer Geländelauf liebt, aber nicht immer gleich ins Grüne fahren kann und will, der kommt beim "Urban Trailrunning" voll auf seine Kosten. Dabei wird die City zum abwechslungsreichen Sportplatz. Egal ob Bänke, Pollersteine, Stangen, Pfosten oder Treppen, ab sofort sind das keine Hindernisse mehr. Im Gegenteil, jede architektonische Hürde wird in den städtischen Parkour integriert. Was bisher Hindernis war, ist ab sofort neue Herausforderung. Ideal dabei sind z.B. auch Treppenläufe. Sie verbessern nicht nur die Koordination, sondern sind auch ein tolles Intervallprogramm.
 
Beim Laufen durch den Asphalt Jungle sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, erlaubt ist alles was gefällt. "Laufen ist einfach nur langweilig?", dürfte damit der Vergangenheit angehören. Halten Sie unterwegs Ausschau nach Alternativen. Die direkte Route ist nur selten die beste Laufstrecke. Kommen Sie vom rechten Weg ab. Selbst wo Betonburgen die Hoheit haben, finden Geländegänger noch wenig ausgetretene Pfade.
 
Urban Trainrunning ist wie ein Turbo für die Ausdauer und Fettverbrennung. Neueinsteiger werden schnell merken, dass es anstrengender ist, als man vielleicht vermuten mag, daher sollten bei den ersten Einheiten 30 Minuten ausreichen.
 
Und falls man unterwegs aus der Puste kommt, für den Heimweg gibt's zur Not die öffentlichen Verkehrsmittel.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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