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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Jede Menge Laufspaß beim 4. Köln-Halbmarathon
 
 
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20.08.2002  

 
 

Anfangs waren es noch 1900 Voranmelder. Doch während der Startunterlagenausgabe am Samstag abend und Sonntag früh zeichnete sich am Nachmeldestand deutlich ab, da kommen noch einige, weiter Teilnehmer hinzu. Und somit kam man letztlich auf über 2.294 Anmelder. "So viele haben wir ja noch nie gehabt", meinte der Moderator bescheiden zu dem tollen Erfolg. Und warum wieder so viele gekommen sind, merkt man als Läufer schon nach kürzester Zeit ...
Nachdem RP Jürgen Roters pünktlich um 10:00 Uhr den Startschuss gab, setzte sich das gut gelaunte Laufvolk zum 21 km langen 3-Runden-Lauf in Bewegung. Und da Laufen in der Gemeinschaft am Meisten Spaß macht, bewegte man sich irgendwie fast von allein in dem großen Pulk. Das Angenehme hierbei war jedoch, das man trotz des großen Läuferfeldes immer noch ausreichend Platz zum Laufen hatte und es kein Gedränge gab. 
Bei allem Spaß konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die hohen Temperaturen an die 30 Grad eine erhöhte Wasseraufnahme erfordern wird. Und wie man so gerade daran dachte, tauchte auch schon nach gerade mal einem km die erste Verpflegungsstation auf. Frisch getankt und abgekühlt ging es gleich weiter. Jetzt folgte das 2. Erfolgsgeheimnis des Kölner Halbmarathon. Waldgelände wurde betreten und der von allen so gelobte Landschaftslauf-Abschnitt wurde angegangen. Die schattenspendende Wirkung der Bäume kam bei der Hitze wie gerufen. Und damit man nicht an Tempo verliert, hatte sich eine afrikanische Musikgruppe strategisch günstig im Wald platziert. Mit ihren Trommeln gaben sie den Takt an und motivierten die vorbeiziehenden Läufer/innen, ihre persönlich anvisierte Zielzeit nicht aus den Augen zu verlieren. In der zweiten Runde, als die meisten sich innerlich schon auf die 3. Runde vorbereiteten, war für den Portugiesen Joaquim da Silva das Rennen schon fast vorbei. Der flitze nämlich mit einer Siegeszeit von 1:12,15 Stunden zielstrebig der Ziellinie entgegen. Mit jeweils weitem Abstand folgten ihm die Männern Hermes 1:14,02 und Benot Varlet (Triathlon Nonstop Köln) 1:18,23 Stunden und belegten damit Platz zwei und drei.
Bei den Frauen ging es da schon etwas spannender zu. Sie kämpften noch bis zum Schluss um den Sieg. Das Rennen gewann schließlich Sigrid Zündorf (TUS Meckenheim) in 1:30,31 vor Ariane Joswig (Köln) in 1:31,11 und Marion Eschweiler (Telekom Post SG Köln) in 1:32,00 Stunden.
Aber irgendwann hat auch mal der Langsamste das Ziel erreicht. Und da bei der Veranstaltung jeder Teilnehmer ernst genommen wird, wartete man natürlich mit dem Abbau der Zielgerade, bis auch der Letzte nach 3:01,23 Stunden die Ziellinie erreichte. 
Dort wurde jedem eine 0,5l Flasche  Mineralwasser überreicht und es blieben noch jede Menge übrig. Wer nachfragte, bekam übrigens auch 2 oder 3 Flaschen zu trinken. Einige vermissten im Ziel  die gute Essensverpflegung, die man auf der Strecke kennen und zu schätzen gelernt hatte. Diese gab es zwar dort nicht mehr, aber wen der große Hunger gepackt hatte, konnte gegen ein geringes Endgeld am Kuchenbüfett die Veranstaltung ausklingen lassen.








 





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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