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100 Jahre - 100 Läufer |
Köln-Marathon
ebnet Wege der Integration für Menschen mit Behinderungen Köln: Im Jubiläumsjahr
der Josefs-Gesellschaft wollen Mitarbeiter und Bewohner gemeinsam Flagge zeigen
und für die Integration von Menschen mit Behinderungen laufen.
Der Vorstand der
Josefs-Gesellschaft hatte die Bewohner und die Mitarbeiter der bundesweit 14
Einrichtungen zur Teilnahme am Köln Marathon am 12. September aufgerufen und zu
einem Sportfest nach Köln in den Park des Eduardus-Krankenhauses eingeladen.
Mehr als Hundert Teilnehmer
haben sich für die 42 Kilometer Strecke registrieren lassen. Die Begleiter und
Unterstützer treffen sich am Neumarkt im „Fan-Block" der JG-Gruppe.
Die Josefs-Gesellschaft stellt
eine große Gruppe unter den Rollstuhlfahrern und Handbikern. Von der
Schülermannschaft „Hot Wheels" aus Hochheim werden vier Jugendliche an den Start
rollen. Sie haben sich schon im Frühjahr in einem Trainingslager in der Toskana
das Marathon-Leistungsniveau erarbeitet. Die jungen Menschen aus den Häusern der
Josefs-Gesellschaft wollen ein höchstmöglich selbst bestimmtes Leben führen. Der
Sport öffnet viele Türen zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
"In meiner Freizeit erlebe ich,
wie der Teamgeist des Sports Menschen verbindet," sagt der Vorstandsprecher und
Radsportler Dr. Fritz Krueger, „und 100 Jahre verlässliches Engagement für
Menschen mit Behinderungen in medizinischer, schulischer und beruflicher
Hinsicht sind Grund genug, die Sportler aus der Josefs-Gesellschaft
zusammenzubringen, in der Öffentlichkeit Gesicht zu zeigen und miteinander zu
feiern."
Der Kölner Oberbürgermeister
Fritz Schramma hatte im Mai anlässlich einer europäischen Fachtagung zur
beruflichen Integration behinderter Menschen die erfolgreiche Arbeit des
katholischen Trägers gewürdigt: „Gerade diese Erfolge bedeuten, dass weiter
darum gerungen werden muss, Menschen mit Behinderungen die uneingeschränkte
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dazu gehört der
barrierefrei Zugang zu allen Einrichtungen ebenso wie die berufliche
Integration."
Der Oberbürgermeister ist
angefragt, nach dem Marathon die Siegerehrung unter den 130 Rollstuhlfahrern,
Skatern und Läufern aus der Josefs-Gesellschaft vorzunehmen.
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Autor und Copyright: Pressemitteilung der Josefs-Gesellschaft
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