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Michael May und Petra Maack siegen beim 11. Bergisch Gladbacher StadtLauf |
Der 11. Bergisch Gladbacher
StadtLauf im Zeichen des 150-jährigen Stadtjubiläums in der Zusammenfassung
Bürgermeister Klaus Orth
überließ beim 11. Bergisch Gladbacher StadtLauf seinen Kollegen Alan Cottalorda
und Peter Cammaert aus den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu und Velsen die
Startpistole, und sie setzten mit lautem Knall bei zwei Starts die riesige
Läuferschar in Bewegung. Bei Wetter vom Feinsten war die Stimmung euphorisch,
einfach nicht mehr zu toppen. Tausende säumten den Konrad-Adenauer-Platz und die
winkelige Strecke durch die Stadtmitte. Hauptakteure des Stadtjubiläumslaufs,
natürlich die Läuferinnen und Läufer: Beim 10er erreichten von 909 gestarten 882
das Ziel (vorangemeldet waren 1.050). Beim Erlebnislauf der „Einsteiger“ waren
470 mit von der Partie. Die beiden Moderatoren Frank Piontek und Martin
Hardenacke heizten ein, was das Zeug hielt. Die Menschenmassen ließen sich
infizieren und feuerten die Meute zu Höchstleistungen an. „Das war wie bei der
Fußball-WM“, meinten einige. Beim finalen Zusammenschluss von Läufern und
Zuschauern auf dem Konrad-Adenauer-Platz prickelte es. Hier durften sich die
erschöpften aber überglücklichen Akteure erst einmal stärken. Das DRK-Team
reichte ihnen Wasser der Haaner Felsenquelle und aufbereiteten Krügertee.
Zum rein Sportlichen: Ãœber drei
Runden lieferten sich Michael May von TSV Bayer 04 Leverkusen und Carsten von
Kuk von der Sporthochschule Köln ein Kopf an Kopf-Rennen, das am Ende der
Leverkusener aber noch deutlich für sich entschied.
Seine Zeit: 30:55 Minuten, Carsten von Kuk (der Sieger von 2000 und 2002)
passierte in 31:11 Minuten das Ziel. Dritter wurde, ebenfalls aus Leverkusen,
der Vorjahreszweite Mellouk Fahd in 31:55.
Bei den Frauen gab es ein
Wiedersehen mit der Dreifachsiegerin (1997, 2002, 2003) Petra Maack vom TV Bayer
Dormagen. Nach einjähriger verletzungsbedingter Pause war die „alte Dame“ des
Laufsports (sie startete in W 40) einmal mehr nicht zu bremsen. Ihren 4.
StadtLauf-Titel fuhr sie in 35:31 Mi-nuten sicher ein, gefolgt von einer alten
Bekannten, Steffi Mollnhauer vom MKH, die 37:48 Minuten lief (Siegerin 1999).
Dritte wurde die für die Sporthochschule Köln laufende Ira Korsten in 38:15
Minuten.
Die Stimmungsmacher schlechthin
war die Truppe des THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach. Die „Roten“ waren mit 148
Teilnehmern die zahlenmäßig größte Läufer-gruppe. Der Lohn dieses Engagements:
Der Riesenpokal, jetzt schon zum vierten Mal in Folge.
Und dann gab es noch 27
Klassensieger mit Erst-, Zweit- und Drittplatzierten: 14 bei den Männern, 13 bei
den Frauen. Für den ersten Stellvertretenden Bürgermeister Karl Hubert Hagen,
Albert Heider, Franz Hardy und Klaus-Peter Freese als Vertreter der Sponsoren
und des Veranstalters war es schweißtreibende Arbeit, die 81 Siegerpokale an den
Mann und an die Frau zu bringen.
Zahlen zum Starterfeld
Zum 11. Bergisch Gladbacher Stadt-Lauf hatten 1520 Sportler gemeldet, 1.050
für den 10 km-Lauf, 470 für den Erlebnislauf. Tatsächlich gestartet sind 1.379.
Als Fi-nisher liefen ein 1.352 (882 beim 10er, 470 beim Erlebnislauf).
Laufen für einen guten Zweck
Die BELKAW, die örtliche
Energieversorgerin, betätigt sich seit vielen Jahren beim StadtLauf als
Sozialsponsor, indem sie jeden gelaufenen Kilometer mit dem Kilowattstundenpreis
für den Ökostrom proNatur verrechnet, in diesem Jahr 19 Cent. Der 11. Bergisch
Gladbacher StadtLauf stand im Zeichen des Kinderfonds zur Mittagsspeisung.
Dieser leidet unter ständiger Geldnot, da er zunehmend in Anspruch genommen
werden muss. Der Fonds wird beim städtischen Jugendamt geführt und speist sich
aus Spenden und Bußgeldern. Der genaue Spendenbetrag: 1.995 Euro für 10.500
gelaufene Kilometer. Der Pressesprecher der BELKAW, Igor Hradil, überreichte dem
1. stellvertretenden Bürgermeister, Karl Hubert Hagen, einen aufgerundeten
Spendenscheck von 2.000 Euro.
Sozial engagierte sich auch die
Läufermannschaft des TechnologieParks Bergisch Gladbach, die mit Geschäftsführer
Hans-Dieter Angerer an der Spitze für den Deutschen Kinderschutzbund eine Spende
über 500 Euro erlief.
Auf die Helferinnen und Helfer war Verlass
Top fit auf den Punkt waren
über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SV Blau-Weiß Hand, von Mika
Timing, des DRK, des Junge Unternehmer Clubs, der Polizei, der IG Stadtmitte und
der Stadt, die die Sportler wie Zuschauer zwischen 18.30 Uhr und 22 Uhr sicher
über die Runden brachten.
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf
Vormerken für den
Terminkalender 2007: der 12. Bergisch Gladbacher StadtLauf am Freitag, dem 7.
September 2007.
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Autor und Copyright: Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach
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