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Weltrekord: Wilson Kipsang gewinnt 40. Berlin Marathon in 2:03:23 Stunden
 
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29.09.2013 

 

 
Kipsang (31) schafft zum Jubil├Ąum die neunte Weltbestleistung der Berliner Marathon-Geschichte. BMW i3 F├╝hrungsfahrzeug begleitet Rennen der Superlative. Mikitenko (41) l├Ąuft Masters-Weltrekord.
 
Der 40. BMW BERLIN-MARATHON ├╝bertraf bei nahezu perfekten Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 10 Grad selbst hochgeschraubte Erwartungen: Ein neuer Weltrekord durch den Kenianer Wilson Kipsang (2:03:23 Stunden), Bestzeit und EM-Norm f├╝r den besten Deutschen Andr├ę Pollm├Ącher (2:13:05), Masters-Weltrekord (├╝ber 40 Jahre) f├╝r die Deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (2:24:54). "Eine tolle Strecke, gro├čartige Unterst├╝tzung durch das Publikum - ich liebe Berlin", sagte Kipsang, der 2011 beim BMW Frankfurt-Marathon den alten Weltrekord (2:03:30 Stunden) noch um wenige Sekunden verfehlt hatte. In Berlin feierten mehr als 40.000 Teilnehmer und rund eine Million Fans an den Stra├čen ein unvergessliches Lauf-Festival.
 
Lauf-Legende Haile Gebrselassie (├äthiopien), viermaliger Berlin-Sieger, hatte schon kurz bevor er den Startschuss f├╝r die Jubil├Ąums-Ausgabe abgab, eine Vorahnung: "Berlin ist einfach magisch. Diese Strecke ist immer f├╝r einen Weltrekord gut." Der rein elektrisch angetriebene BMW i3 f├╝hrte als offizielles Zeitfahrzeug bei seinem ersten gro├čen Auftritt auf ├Âffentlichen Stra├čen das Spitzenfeld auf Weltrekordkurs an. Bis zu 15 Sekunden lag die Spitzengruppe unter den Durchgangszeiten des Kenianers Patrick Makau, der die Bestmarke 2011 ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte. Dann schien die Bestleistung au├čer Reichweite zu geraten, bis Wilson Kipsang ab Kilometer 35 zu einer faszinierenden Solo-Darbietung ansetzte: Er lie├č seinen Landsmann und Hamburg-Sieger Eliud Kipchoge (am Ende Zweiter in 2:04:05, damit Vierter der ewigen Bestenliste) Meter um Meter hinter sich, beschleunigte auf den letzten zwei Kilometern noch einmal und rannte schlie├člich in 2:03:23 Stunden ins Ziel - 15 Sekunden unter der alten Weltrekordmarke. Es war die neunte Weltbestzeit in der ruhmreichen Geschichte des Berlin-Marathons.
 
Bei den M├Ąnnern belegten L├Ąufer aus Kenia die ersten f├╝nf Pl├Ątze. Erfreulich aus deutscher Sicht war das Abschneiden von Andr├ę Pollm├Ącher, der nach langer Verletzungspause in 2:13:05 Stunden pers├Ânliche Bestzeit lief und die EM-Norm von 2:13:30 Stunden deutlich unterbot. Die Frauen-Wertung gewann die kenianische Favoritin Florence Kiplagat in 2:21:12 Stunden vor ihrer Landsfrau Sharon Cherop. Ein sensationelles Rennen lief die Deutsche Irina Mikitenko. Die 41-J├Ąhrige kam am Ende in einem Weltklassefeld auf Rang drei ein und stellte in 2:24:53 Stunden einen neuen Masters-Weltrekord f├╝r ├╝ber 40-J├Ąhrige auf. Der alte Rekord lag bei 2:25:43 Stunden. "Ich bin ├╝bergl├╝cklich. Ich werde so oft auf mein Alter angesprochen, aber ich kann nur sagen: Ich f├╝hle mich wie 20 mit 20-j├Ąhriger Erfahrung", sagte eine strahlende Mikitenko im Ziel.
 
Ein strahlender Tag war es auch f├╝r BMW: Das erste in Leipzig vom Band gerollte Exemplar des rein elektrisch angetriebenen BMW i3 pr├Ąsentierte sich als F├╝hrungsfahrzeug auf einer pr├Ąchtigen B├╝hne. An der auf dem Dach des BMW i3 montierten Uhr konnten sich die Weltklasse-L├Ąufer bestens orientieren. Die Aktiven hatten schon im Vorfeld des Rennens immer wieder betont, wie wichtig es f├╝r sie ist, dass ein emissionsfreies Fahrzeug das Feld anf├╝hrt. Das weltweit erste von Grund auf f├╝r den elektrischen Antrieb konzipierte Premium-Fahrzeug gilt als bahnbrechende und zukunftsweisende Entwicklung.
 




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Autor und Copyright: David Biebricher f├╝r Laufen-in-Koeln