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Bonner Menschenrechtslauf vom Winde verweht
 
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28.10.2013 

 

Der für gestern angesetze Menschenrechtslauf mit Amnesty International entlang des Bonner Rheinufers, mit dem man sich zum 3. Mal für die Freiheit des inhaftierten Journalisten Abedini Nasr einsetzen wollte, musste wegen Sturmwarnung abgesagt werden.
 

Zu Beginn der Vorbereitungen am Rhein informierte die Polizei die Organisatoren über eine angekündigte Unwetterwarnung für die Region mit Windböen bis zu 120 km/h. Es bestand somit eine Gefahr für die Läufer durch abknickende Äste (insbesondere der Platanen im Bereich der DLRG-Station). Und in der Tat wehten bereits einige heftige Windböen, die bereits den Pavillon der Startunterlagenausgabe in Mitleidenschaft genommen hatten. Und somit beschloss man den Rat der Polizei anzunehmen, den Lauf abzusagen. Anderseits hätte man im Falle eines Unfalls durch die Winde die Haftung selber tragen müssen, davon abgesehen, dass man die Läufer natürlich nicht gefärden wollte.
 
Trotz der widriegen Witterung waren gut 50 Läufer eingetroffen. Sie unterschrieben den Appellbriefe und spendeten. Ideell hatte sich somit der Nachmittag gelohnt. Der Brief an den Geistlichen Führer des Iran ist bereits eingetütet und gehen ab heute und den Folgetagen verteilt auf die Reise, damit sie als Dauerregen dort eintreffen und hoffentlich ihre Wirkung entfalten.
 
Der nächste Lauf findet im nächsten Frühjahr statt.



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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln