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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Gelungene Premiere: Kirschblütenlauf in Refrath
 
 
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25.05.2004  

 
 

Bevor es im allgemeinen Trubel und der Vielzahl der zur Zeit stattfindenden Läufe untergeht: hier noch ein paar Zeilen zur Premiere des Kirschblütenlaufes in Refrath.
 

Es war mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, im Rahmen des "Kirschblütenfestes" von Freitag bis Sonntag vorletzter Woche auch noch einen Lauf in den ohnehin schon reichlich vollen Läufer-Terminkalender zu hieven, auch wenn ein Sport-Event ein Volksfest natürlich aufwertet. Noch dazu hatte Mitorganisator Jochen Baumhof mit der "Refrath-Meile" große Ambitionen in Richtung Spitzensport angekündigt.
 

Doch viele Spitzen- und Freizeitläufer aus Bergisch Gladbach, Köln und der Umgebung wollten es sich selbstverständlich nicht nehmen lassen, die Organisation des TV Refrath, das Ambiente und vor allem die amtlich vermessene Strecke zu testen. Um es auf den Punkt zu bringen: für eine Premiere war aus sportlicher Sicht alles ganz hervorragend organisiert, wobei aber auch der familiäre Touch nicht zu kurz kam. Viele Zuschauer in der Fußgängerzone und die frühsommerliche Abendstimmung bei herrlichem Wetter taten das übrige, um die Veranstaltung entsprechend zu veredeln.
 

Um 19 Uhr gingen zunächst 13 Asse auf den Meilenkurs (entspricht 1,609 km), der komplett im Refrather Ortskern verlief und mit drei kleineren Runden zudem auch sehr zuschauerfreundlich war. Erst als die Spitzengruppe mit Michael Stemmler (TSV Bayer Leverkusen) in 4:21,60 Minuten und nur denkbar knapp vor Lars Haferkamp (Gerolsteiner LGV) und Ansgar Varnhagen (LG Olympia Dortmund) in der Zeit von 4:22,00 bzw. 4:22;27 Minuten ins Ziel lief, konnten die Anwesenden halbwegs ermessen, mit welcher Geschwindigkeit die Läufer unterwegs sein mussten.
 

Dann stieg die Spannung von Minute zu Minute und das für ein Debüt rekordverdächtige Teilnehmerfeld wartete gespannt auf den Startschuss für die zwei Runden durch Refrath und das Erholungsgebiet Saaler Mühle. Punkt 19.30 Uhr ergoss sich dann eine Menschentraube in die schnurgerade Fußgängerzone, in deren leicht abschüssigen ersten Teil man direkt richtig Tempo machen konnte. Unmittelbar danach folgte als Kontrast eine Art Schikane, die es in sich hatte, aber mit mobilen Plastikpollern und sogar einem Strohballen an einem Ampelmast gut gesichert war. An der Dolmanstraße entlang und durch ein Wohngebiet ging es in den Wald Richtung Saaler Mühle auf den "grünen" Teil der Strecke, wobei der Bensberger See am Mediterana jeweils einmal zu umrunden ist.
 

Hier zeigte sich bereits an den Zwischenzeiten, dass die Strecke trotz einiger kleinerer welliger Abschnitte sehr schnell ist. So mussten selbst die Enten am See zusehen, nicht von den heranpreschenden Läufern überrannt zu werden. Zur Halbzeit durchliefen die Teilnehmer erneut den von anfeuernden Zuschauern dicht gesäumten Start- und Zielbereich, so dass weitere Kräfte mobilisiert werden konnten - die fachkundige Moderation tat das übrige.
 

Nach etwas über 30 Minuten war das schöne und schnelle Rennen für Serge Toson vom TV Kirchhundem bereits beendet. Mit 30:52 min. konnte er sich deutlich von Lokalmatador Carsten von Kuk (Leichtathletik Team Deutsche Sporthochschule) absetzen, der das Ziel nach 32:13 erreichte. Auf Platz 3 folgte Vereinskamerad Roland Emmerich in 32:22 min.
 

Bei den Damen war einmal Ira Korsten (ebenfalls Leichtathletik Team Deutsche Sporthochschule) in 37:30 min. erfolgreich. Auch Sie hatte sich mit fast drei Minuten vor Jutta Brod und Irina Berenfeld einen soliden Vorsprung herausgearbeitet.
 

Kirschblütenlauf: eine runde Sache! Termin schon einmal für nächstes Jahr im Kalender vormerken.





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Autor und Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-in-Koeln,

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