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DRUCK-VERSION 20.12.2008

 

 
 

Keinen Alkohol in der intensiven Vorbereitungsphase
 
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27.08.2002 

 

... denn in dieser Phase findet im Training die größte Steigerung in Laufumfang und Laufintensität statt. Man durchsteht diese Belastung - jedes Training ist eine Belastung - besser, wenn der Stoffwechsel nicht zusätzlich noch mit Entgiftungsaufgaben belastet wird. Die Abbauprodukte von Alkohol (an erster Stelle das Acet-Aldehyd) belasten die Leber derart, dass die regenerativen Vorgänge nach einem Training einfach nicht optimal verlaufen können.
 
Alkohol beeintr√§chtigt die Synthese von Testosteron. Dieses Hormon wird, als Folge einer gesteigerten Cortisolproduktion w√§hrend intensiven, lang dauernden Belastungen, in zunehmend geringen Mengen produziert. Wir brauchen Testosteron aber, um die Syntheserate von jenen Enzymen in den Muskelzellen, die letztendlich eine gesteigerte Leistungsf√§higkeit verantwortlich sind, zu vergr√∂√üern. Alkohol - und hier reichen wirklich, ganz wirklich, sehr geringe Mengen - k√∂nnte also den ganzen Effekt eines systematisch geplanten und durchgef√ľhrten Trainings zunichte machen.
 
Nach dieser Phase darf wieder in geringen Mengen Bier oder Mal ein Glas Wein getrunken werden. Nur: in der Beschränkung zeigt sich der Meister!
 




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln