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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Informationen zu Sauerstoffwasser
 
 
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24.05.2002  

 
 

Der Mensch atmet ein Gasgemisch, das wir als Luft bezeichnen. Es besteht etwa aus 79% Stickstoff (N²) und 21% Sauerstoff (O²). Wir sind auf diese naturgegebenen Rahmenbedingungen eingestellt, das heißt physiologisch angepasst und adaptiert. Gerät nun dieses natürliche Gleichgewicht in ein Missverhältnis, fühlen wir uns schlechter oder werden krank. So kann zum Beispiel schon ein geringer Sauerstoffmangel zu Kopfschmerzen führen. Die Abhängigkeit von eingeatmeter Luft ist bezüglich unserer alltäglichen  Leistungsfähigkeit demnach enorm. Die Quelle dieser Leistungsfähigkeit ist unumstritten der Sauerstoff.
 
Mit der vielfältigen Wirkung von Sauerstoff und der Optimierung des  Sauerstoffhaushaltes  im menschlichen Organismus beschäftigen sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten.
 
Eine weitere lebenswichtige Quelle ist die Zuführung von Flüssigkeit, im speziellen Wasser. Die Zufuhr von Flüssigkeit hat vielfältige physiologische Auswirkungen, wir wollen uns hier auf  die Kombination von Wasser und Sauerstoff konzentrieren.
 
Wasser ist nicht gleich Wasser. Je nach Herkunft gibt es Unterschiede in seiner Zusammensetzung und die Qualität ist durch die menschlich bedingten Verunreinigungen unterschiedlich schwer belastet. Trinkwasser sollte natürlich sauber und unbelastet sein. Aus diesem Grund kann oberflächennahes Wasser meist nicht mehr ohne Aufbereitung getrunken werden oder es wird gleich auf Tiefenwässer (Mineralwasser) ausgewichen.
 
Der natürliche Sauerstoff im Wasser wird durch die Produktions- und Verteilungssysteme unserer Trinkwasserversorgung fast vollständig aus dem Wasser entfernt.
 
Diese Unterschiede bezüglich der Sauerstoffkonzentration werden anhand der durchschnittlichen Messwerte sehr deutlich. Leitungswasser hat einen durchschnittlichen Sauerstoffgehalt von 4mg pro Liter. Normales Wasser liegt bei 6-10mg/l und angereichertes Wasser bei 12 mg/l. Reines Quellwasser enthält bis zu 16 mg/l Sauerstoff.  Der Mensch braucht aber diese natürliche zusätzliche Sauerstoffzufuhr zur Optimierung seines  physiologischen Systems.
 
Die Anreicherung von natürlichen Quellwassern mit Sauerstoff bietet somit dem physiologischen System Mensch eine zusätzliche Möglichkeit der Sauerstoffaufnahme und somit eine optimale Versorgung der Zellen.
 
Prof. Christian Hechtl von der Princeton University bezeichnet diese natürliche Quelle als „Jungbrunnen mit ungeahnten Auswirkungen für Wohlbefinden, Gesundheit und Lebenserwartung.“ Die Wirksamkeit von hochangereichertem Sauerstoffwasser ist in verschiedenen, unabhängigen Gutachten und wissenschaftlichen Studien bestätigt worden.  Dr. Volkmar Bruns von der Goethe Universität in Frankfurt am Main kommt eindeutig zu dem Ergebnis  das  die Schleimhäute im Mund und vor allem im Darmbereich eine riesige, zusätzliche Diffusionsfläche bieten die durch die orale Zufuhr von hochangereichertem Sauerstoffwasser genutzt werden kann. Alleine der Dünndarm hat eine Fläche von 200qm und die Diffusionsstrecken sind klein genug, um eine effiziente Sauerstoffaufnahme zu ermöglichen. Der Hauptgrund für die Nichtnutzung dieses Potenzials dürfte also in der  normal geringen Sauerstoff-Konzentration im Darminnenraum sein.
 
Die effektive Wirkungsweise wurde durch die verschiedenen wissenschaftliche Studien deutlich, die mit einem auf 700% angereichertem Sauerstoffwasser (70mg/l) durchgeführt wurden. Es gibt heute bereits Sauerstoffwasser das bis zu 150 mg/l enthält. Die Studien, von denen 5 aus den USA und 2 aus Ungarn stammen, umfassen ein breites Methodenspektrum und beschäftigen sich mit psychologischer Bewertung, physikalisch-physiologischern Meßmethoden, der biochemischen Untersuchung des Blutes und histologischen Auswertungen. Die Fülle der Ergebnisse dieser Studien lässt sich in vier wesentliche Punkte zusammenfassen.
 
Punkt 1: In allen Untersuchungen an Sportlern findet sich eine verbesserte sportliche Leistung nach dem Trinken von hochangereichertem Sauerstoffwasser. Ein Beispiel: In einer Untersuchung an 25 gut trainierten Langstreckenläufern, verringerte sich die Zeit für einen 5000 Meter Lauf um durchschnittlich 31 Sekunden.
 
Punkt 2: In einem Teil der Untersuchungen zeigen die Sportler trotz der verbesserten sportlichen Leistungen eine Absenkung der Herzfrequenz. So sinkt diese durchschnittlich um 10 Herzschläge pro Minute.
 
Punkt 3: Die Höhenanpassung bei Leistungssportlern wie auch bei Personen, die sich in keinem besonderen sportlichen Training befinden, wird deutlich verbessert. Dies gilt auch für die Anpassung bei Flugreisen.
 
Punkt 4: Biochemische und histologische Befunde an Laborsäugern  zeigen keine Unterschiede zwischen Tieren, die normales Trinkwasser erhielten, und denen, die hochangereichertes Sauerstoffwasser erhielten. Dies dokumentiert weiterhin die Unbedenklichkeit des Konsums von hochangereichertem Sauerstoffwasser (bspw. zum Erstellen von Babynahrung). Es gibt faktisch keine festgestellten, unerwünschten Nebenwirkungen. Wichtig für das Verständnis der Wirkungsweise von Sauerstoffwasser ist dessen Weg im Körper. Durch den Trinkvorgang gelangt das Wasser in den Magen-Darm-Trakt. Der mechanische Kontakt mit den Schleimhäuten (z.B. Mundhöhle, Magen usw.), die Erwärmung und die Bewegung des Wassers infolge der Peristaltik setzt einen Teil des Sauerstoffs wieder frei. Im venösen Blut kann nach dem Trinken von Sauerstoffwasser ein erhöhter Sauerstoff-Partialdruck festgestellt werden. Der zugeführte Sauerstoff kommt demnach dem Energiepotenzial des Gesamtkörpers zugute. Die Wirkung von Sauerstoffwasser ist aufgrund der Zellversorgung vorbeugend für viele Krankheitsbilder. So kann z.B. eine Verminderung von Wassereinlagerungen hervorgerufen werden oder Neurodermitis gemildert werden. Es dürfte aber kaum eine Gruppe geben, die keinen Nutzen aus den Wirkungen von Sauerstoffwasser ziehen kann. Es ist geeignet für Gesundheitsbewusste, berufliche Leistungsträger, Sportler, Senioren, Gesundheitsgefährdete und Kranke. Bei einem normalen Tagesablauf wird eine Trinkmenge von mindestens 1,5 Liter Sauerstoffwasser empfohlen, das einen Sauerstoffgehalt zwischen 100 und 130 mg/l aufweist. Diese Menge ist unabhängig von der Aufnahme anderer Flüssigkeiten.
 




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Autor und Copyright: Inst. für Sportwissenschaft,

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