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"1 Euro Diskussion" - DLV best√§tigt Beschluss zu Genehmigungsgeb√ľhren
 
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22.02.2015 

 

 
   
Nachdem bekannt wurde, dass der DLV zum 1.1.2016 beabsichtigt, die Teilnahmegeb√ľhr auf einen Euro anzuheben, f√ľhrte das bei vielen Laufveranstaltern zu Unverst√§ndnis und l√∂ste zahlreiche Proteste aus. Auf der letzten Terminb√∂rse des Leichtathletikverband Nordrhein im August 2014 z.B. dokumentierten rund 250 Laufveranstalter in einer Abstimmung deutlich ihre Ablehnung zu dem Beschluss. In den abschlie√üenden Worten zur Tagung versprach der LVN-Pr√§sident, dieses Meinungsbild der NRW-Laufveranstalter an den Deutschen Leichtathletik-Verband weiter zu tragen. Es darf davon ausgegangen werden, dass dieses Meinungsbild auch bei anderen Landesverb√§nden vorliegt.
 
 
Mit diesem Hintergrund gab der DLV nun heute (22.02.2015) folgende Mitteilung heraus:
 

DLV best√§tigt Beschluss zu Genehmigungsgeb√ľhren
 
Vor dem Start der Deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften in Karlsruhe tagte der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Ettlingen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand der Beschluss vom Juli 2014 zur bundeseinheitlichen Regelung von Genehmigungsgeb√ľhren von Laufveranstaltungen. In dem Beschluss geht es um die Anpassung der Teilnehmergeb√ľhr pro Finisher zum 1.1. 2016 von bisher 20 bzw. 50 Cent auf einen Euro.


Mit Kritik ausf√ľhrlich auseinandergesetzt
 

"Wir haben uns ausf√ľhrlich mit der von einigen Veranstaltern ge√§u√üerten Kritik auseinandergesetzt und sind trotzdem einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass die Genehmigungsgeb√ľhr wie beschlossen zum 1.1.2016 erhoben werden soll. Genehmigungsgeb√ľhren sind im gesamten organisierten Sport √ľblich und erforderlich, um die Infrastruktur des Sports zu finanzieren. Dies gilt insbesondere im Laufsport", sagte DLV-Pr√§sident Dr. Clemens Prokop.


Wichtiger Beitrag f√ľr weitere Entwicklung der Laufbewegung

 

Zur Infrastruktur zählen hier beispielsweise Terminbörsen, Laufkalender, Streckenvermessung, Ausbildung von Trainern, Übungsleitern, Lauftreffleitern, Kampfrichtern, Organisation von Lauftreffs sowie die Dokumentation der Leistung in Form von Bestenlisten. Ferner zählt zur Infrastruktur auch die Spitzensportförderung im Laufbereich sowie die soziale Absicherung der Teilnehmer/innen bei den vom DLV genehmigten Läufen durch Versicherungen und den Härtefall-Fonds.
"Im Vergleich zu manchen anderen Anbietern reinvestieren wir die eingenommenen Gelder ausschlie√ülich in den Sport und sind damit nur am Gemeinwohl orientiert. Die neuen Bestimmungen regeln die Geb√ľhren bundeseinheitlich und gelten nur f√ľr L√§ufe, die als sportliche Wettbewerbe zu klassifizieren sind", sagte Prokop.

F√ľr Jugendliche fallen keine Geb√ľhren an

 

"Im Unterschied zur derzeitigen Regelung fallen f√ľr Jugendliche bis 18 Jahre sowie Teilnehmer, die den Lauf nicht beenden, k√ľnftig keine Geb√ľhren mehr an. Es handelt sich um eine Geb√ľhrenanpassung, mit der zum einen gerade jugendliche L√§ufer gef√∂rdert werden sollen. Zum anderen wird ein wichtiger finanzieller Beitrag f√ľr die weitere Entwicklung der Laufbewegung und die deutsche Leichtathletik erbracht. Deshalb appellieren wir an die Solidarit√§t aller Laufveranstalter in Deutschland."

DLV - Peter Schmitt




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln