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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Der eigentliche Lauf ...
 
 
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16.02.2002  

 
 

Nach dem Startschuss geht es erstmal 1,217km leicht abwärts, bis der Rundkurs erreicht ist ...
 

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... von dort aus wird es interessant. Die Strecke ist leicht wellig. Während man auf der rechten Seite vereinzelt Siedlungen begegnet, liegen auf der linken Seite Felder und Tempelanlagen. Auch eine Menge Ägyptischer Jugendliche liefen mit. Die Motivation für ihren 12km Lauf war recht unterschiedlich.  Einige machten einen recht professionellen Eindruck, aber auch eher untrainierte Läufer und Läuferinnen waren anzutreffen. Ich glaube sie hatten den meisten Spaß, auch wenn sie schon nach einigen km Gehpausen einlegten. Persönlich beeindruckten mich die vielen jungen ägyptischen Damen, die mitliefen. Ja, es waren Hunderte. Bewundernswert und mit Sicherheit auch nachahmenswert, dass sich in diesem Land so viele einheimische Frauen trauen, in der Öffentlichkeit mitzulaufen.
Nach 1-2 km erreicht man eine Gabelung. Gerüchten nach, soll es Läufer geben, die nun links abbiegen um abzukürzen ...
 

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... aber wir sind brav und biegen rechts ab. Nach kurzer Zeit erreicht man den ersten Service Point mit Wasser und Bananen. Einen km weiter begegnet man einem großen Schild. Es weist darauf hin, es geht links ab Richtung Habo City.
In der zweiten Rund überholt mich hier der ägyptische Läufer Sala A. El-Akara. Kurze Zeit später folgt ihm Giorgio Calcaterra. Giorgio, den ich schon vom Bozen-Marathon her kenne rufe ich ermutigende Worte zu und wünsche ihm viel Glück, auf das er gewinnen möge. Er bedankt sich mit einem Lächeln und zieht an mir vorbei.
 

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Ich komme wieder an einer Tempelanlage vorbei und treffe auf das "Marathonga" Kaffee/Restaurant. Der Besitzer ist Ägypten-Marathon Fan und gibt während des Laufes kostenlos Getränke an die Läufer aus. Von den Dorfbewohnern werden wir mit Freude und Applaus empfangen. Einige Kinder laufen sogar ein kurzes Stück mit uns mit. Auch immer wieder lustig anzusehen, Ägypter die am Straßenrand sitzen und Wasserpfeife rauchen.
 

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Langsam erreiche ich km 5 / 15 / 25 / 35. Direkt dahinter liegt der 2. Service Point. Nach den eindrucksvollen Abschnitten folgt nun eine längere, gerade Strecke von fast 2km. Auf dem Weg passiere ich die Kolosses of Memmon, überquere einen Kanal und treffe wieder in eine kleine Ortschaft ein.
 

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Dort geht es links ab und weiter auf einem fast 2km langen, geraden Teilstück. Doch vorher heißt es, am 3. Service Point Wasser tanken. Auf der rechten Seite führt der El Fadlya Kanal entlang, an dem einige Lehmhütten angesiedelt sind. Auf der linken Seite, km lange Felder. Aber auch diese Straße hat mal ein Ende und es geht weiter Richtung Nord-Ost in die trockenen Wüstenabschnitte. In der 3. Runde begleitete mich hier ein Auto mit Kameramann. Er fragte mich, ob ich englisch sprechen könne und fordert mich auf, doch etwas über meine bisherigen Marathonläufe zu erzählen.
 

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Bei ca. 500m nach km 10 / 20 / 30 / 40 ist ein kurzes Wendestück vorgesehen, an dem sich auch der 4. Verpflegungspunkt befindet.
 

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Weiter geht es, bis ich allmählich das Ende des Rundkurses erreiche. Wer seine entsprechende Rundenzahl gelaufen ist, darf nun Richtung Hatschepsut-Tempel laufen. Die anderen laufen weiter und beginnen die nächste Runde ...
 

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... irgendwann ist auch die letzte Runde geschafft und es geht Richtung Ziel.
 

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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
Hinweis: Die Fotos von der Strecke sind 1 Tag nach der Laufveranstaltung aufgenommen worden. Während des Wettkampfes war die komplette Strecke für die Autos einseitig gesperrt.

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