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135 Teilnehmer
starten zum 16. Kölner Friedenslauf |
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Mit einem "Erholsamen
Lauf", schickte Josef Kurpiers am Sonntag rund
135 Läuferinnen und Läufer auf die am Rhein gelegene, wunderschöne
10km Wendepunkt-Strecke. Eingeladen
hierzu hatte die Kölner Initiative SportlerInnen für den Frieden,
die mit der jährlich austragenden Veranstaltung für den Weltfrieden
wirbt. Und somit darf man sich als Außenstehender nicht wundern,
wenn vereinzelte Aktive mit Friedenssymbolen den Lauf begleiten.
Wobei die weitgehend aus Köln stammenden Läufer nicht unter sich
waren. Unter sie hatten sich Gäste aus den Partnerstädten
Cork in Irland und Klausenburg in
Rumänien gemischt.
Strahlender Sonnenschein und eine bunte, schimmernde
Herbstlandschaft luden zu einem gemütlichen Wettkampf miteinander
ein. Ohne
großen Wettkampfeifer lief man somit gemeinsam, je nach
Grundschnelligkeit, die Strecke, im
Schatten des wunderschönen Kölnpanoramas entlang. Ein bunt
gemischtes Läuferfeld, angefangen von der 14jährigen Ramona Deac aus
Klausenburg, bis zum 71jährigen Erich Eßer von der LG Kölner
Schläfer, war alles vertreten.
Genauso hatte es
sich Josef Kurpiers, Vorsitzender des austragendes Vereins TFG
Nippes e.V. vorgestellt, der die Veranstaltung mit seinen
Vereinsmitgliedern leitete. Wobei er aber auch zugeben musste, dass
sonst wesentlich mehr Teilnehmer die Veranstaltung besuchen. Aber
ein Grund zum Aufhören, sah er dafür noch lange nicht. Vielmehr
waren die Gründe in einer Terminverschiebung zu suchen. Denn
normalerweise hätte der Lauf um einige Wochen früher stattgefunden.
Eine Terminverschiebung, die sich wohl noch nicht bis zum letzten
Anhänger der nun 16jährihen Veranstaltung herumgesprochen hatte.
Nach 16:48 Minuten
erreichte der erste Läufer die 5km entfernte Wendemarke, was doch
nach einem hervorragenden Endergebnis aussah. Und weil Köln so eine
gastfreundschaftliche Metropole ist, freute man sich um so mehr, als
nach 34:40 Minuten der aus Klausenberg stammende Gast Vlad Liviu
Mera im Ziel eintraf. Ganz so eilig hatten es andere Teilnehmer
jedoch nicht. So z.B. die frisch gebackenen Kölner Stadtmeister des
Ford Köln-Marathon. Carsten von Kuk und Ira Korsten vom
LT DSHS Kön teilten
sich die Strecke, in Form eines gemeinsamen, 38minütigen
Trainingslaufes.
Für eine lockere
Atmosphäre im Zielbereich sorgte der Moderator Thomas Menten, der
unter Musikbeschallung für reichlich Stimmung sorgte. Und so wurden
auch gleich die neugierigen Passanten eines anlegenden Schiffes in
das Geschehen mit einbezogen und mit einer Begrüßung zum
Applaudieren angeregt. Was den einen oder anderen Läufer dann noch
zu einem Schlusssprint anzuregen schien. Mit einem 'Miteinander',
statt 'Gegeneinander', sah man sogar manch Pärchen Hand in Hand
zusammen ins Ziel laufen.
Im Ziel angekommen,
meldeten sich nach einer kurzen Verschnaufpause dann doch die kühlen
Herbst-Temperaturen wieder zurück. Und so kam der warme Tee wie
gerufen, der die müden, aber glücklichen Seelen bis zur Siegerehrung
verweilen lies. Die Hauptpreise hierzu stiftete der Kölner
Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU). Für den gemütlichen Abend
gab es weiterhin für alle Altersklassensieger eine Flasche Wein.
Die schnellsten
Männer:
1. |
Mera, Vlad Liviu |
Klausenburg |
34:40 |
2. |
Hergarten, Rainer |
TuS Köln rrh. |
34:50 |
3. |
Briesenick, Frank |
TuS Köln rrh. |
35:05 |
Die schnellsten Frauen:
1. |
Korsten, Ira |
LT DSHS Kön |
38:26 |
2. |
Serwaa, Akosna |
TuS Kön rrh. |
39:16 |
3. |
Dascal, Cristina Maria |
Klausenburg |
41:37 |
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