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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Konstanze Klosterhalfen pulverisiert deutschen U23-Rekord
 
 
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20.05.2017  

 
 

 
Konstanze Klosterhalfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen hat es am Freitagabend in Karlsruhe gleich bei ihrem Saisondebüt so richtig scheppern lassen. Mit grandiosen 14:51,38 Minuten für 5.000 Meter steigerte sie die knapp 28 Jahre alte deutsche U23-Bestleistung um acht Sekunden. Die Mindestleistung zur Teilnahme an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft unterbot die 20-Jährige um ein halbe Minute.
 
Gerade erst der Jugend entwachsen, ist Konstanze Klosterhalfen schon auf Platz zwei der ewigen deutschen Bestenliste der Frauen vorgeprescht. Am deutschen Rekord von Irina Mikitenko fehlen nur noch zehn Sekunden. Ihre persönliche Bestzeit steigerte die Vize-Hallen-Europameisterin um 25 Sekunden, sie stieß also mit Vehemenz in neue Dimensionen vor. Und das, obwohl sie weitestgehend auf sich allein gestellt war.
 
3:06 Minuten für 1.000 Meter und 6:10 Minuten für 2.000 Meter – da konnte die 3.000-Meter-Neunte der Hallen-WM Hanna Klein (SG Schorndorf 1846) noch folgen. Doch auch dann musste auch sie die furios davon stürmende Sportjournalismus-Studentin ziehen lassen, blieb aber in 15:17,14 Minuten auch noch unter der WM-Norm. Mit einer flotten 64er Runde setzte die Athletin von TSV-Trainer Sebastian Weiß ihrem Parforceritt dann die Krone auf, um sich im Ziel ohne große Ermüdungserscheinungen, aber freudestrahlend der Gratulationscour zu stellen.

1.500 Meter bleiben im Fokus
 
Hauptstrecke sollen in diesem Sommer noch die 1.500 Meter bleiben. Ein erster Angriff auf die hier für eine WM-Nominierung notwendigen 4:07,50 Minuten erfolgt am 8. Juni beim Diamond League-Meeting in Rom (Italien). Bei den U23-Europameisterschaften im Juli in Bydgoszcz (Polen) strebt Konstanze Klosterhalfen eine Medaille an.
 
Über 800 Meter machte Carolin Walter über drei Viertel der Distanz das Tempo für U20-Vize-Europameisterin Sarah Schmidt (beide TSV Bayer Leverkusen). Doch nach einer guten ersten Runde in 59,4 Sekunden und 1:33 Minuten bei 600 Meter musste die Medizinstudentin ihrem hohen Anfangstempo auf der Jagd nach der Norm für die U23-EM (2:03,50 min) Tribut zollen. Immerhin quetschte sie noch 2:07,83 Minuten heraus und gewann damit die Frauenklasse.
 
Mit einem starken Finish setzte sich Laura Vierbaum (2:11,30 min) gegen Rebekka Ackers (2:11,60 min) durch. U20-Ass Berit Scheid schrammte in 2:13,85 Minuten nur um 24 Hundertstel an ihrer im Februar in der Halle gelaufenen Jahresbestzeit vorbei. Anständig auch die 2:17,92 Minuten von Hannah Schäfer. Über 1.500 Meter lagen Björn Juschka (4:03,52 min) und Rainer Gardeweg (4:05,89 min) eng beieinander.



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Autor und Copyright: Harald Koken für Laufen-in-Koeln

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