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Allegro moderato
 
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01.07.2002 

 

Das Fest ist noch lange nicht abgefeiert. Es geht weiter √ľber ungez√§hlte H√ľgel, auf und ab. Es gibt nur wenig Zuschauer, denn hier ist d√ľnn besiedeltes Wohngebiet der Schwarzen. Ab und zu stehen schwarze Kinder an der Stra√üe und betrachten uns eher belustigt und neugierig. Die Sonne steigt immer h√∂her. Wie warm mag es sein? Ich sch√§tze die Temperatur auf 25 Grad im Schatten, den es aber nicht gibt, und ich habe noch 4 bis 5 Stunden vor mir.

Jetzt bew√§hren sich die Verpflegungs-Stationen, ¬Ądie besten der Welt¬ď, wie die Organisatoren nicht ohne Stolz und v√∂llig berechtigt behaupten. Insgesamt 50 gibt es an der Strecke, in der Regel gesponsert von Unternehmen, und sie stehen miteinander in Konkurrenz um den Ruf und die Auszeichnung als Beste der Besten.

Die Strecke ist jetzt eher √∂de. Hier setzte vor 2 Jahren meine gro√üe Krise ein. Ich checke mich kurz durch: Alles unter Kontrolle. Zur Abwechslung endlich wieder eine Ortschaft, Escom. Ein deutsches F√§hnchen! Ich erkenne Werner Otto, Laufreiseveranstalter aus Br√ľhl, der auch mit einer kleinen Gruppe hier ist. ¬ĄWell done!¬ď, ruft Werner mir zu. Kurz darauf eine gro√üe deutsche Fahne. Das ist unsere nicht laufende Begleitgruppe, die mich auch herannahen sieht. Jubel auf beiden Seiten. Ich bleibe f√ľr ein kurzes Schw√§tzchen stehen. Ciao, bis nachher im Ziel bei ca. 10 Stunden!

Doch zun√§chst geht es in der Hitze weiter auf und ab durch die √Ėde: Harrison Flat, Camperdown, Umlaas Road, Lion Park, nur noch 15 km!

 





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Autor und Copyright: Karlheinz Kellert,