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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Leserbrief - Neue Sportregelungen decken nichts für die große Masse ab
 
 
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07.05.2020  

 
 

Wann wird es wieder Sportveranstaltungen für die Masse geben?
 
Offener Brief von Udo Lohrengel
an den Kreissportbund Rhein-Sieg

 
Sehr geehrte Damen und Herren des Kreissportbundes,
 
vielen Dank für die seit geraumer Zeit nahtlos eintreffenden Botschaften
zum Nichtsport und zum sportlichen Geschehen.
 
So interessant und wichtig die nunmehr erkennbaren "Fortschritte durch Aufhebungen" auch sind, bzw. wahrgenommen werden, so drückt sich die BR wie auch die NRWLR seit nunmehr 4 Wochen darum zu quantifizieren, was eine Großveranstaltung ist. Da bei den bisherigen Bewertungen und Einschränkungen stets von Zuschauermassen die Rede war und ist und nicht etwa von SportlerInnen, steht es um die fachmännische Sportexpertise eher schlecht.
 
Gedacht wird ausschließlich an die Mannschaftssportarten, wo Tausende dem Treiben inaktiv beiwohnen und eine Masse auf engstem Raum darstellen. Sport wird nur von einer Handvoll ausgeübt.

Großveranstaltungen und Versammlungen
Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen. Mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.


Was sollen 240.000 RadsportlerInnen, 2.600.000 LäuferInnen, 230.000 TriathletInnen, u.v.m. mit dieser Botschaft anfangen? Nicht viel, bis gar nichts.
 
Keine Quantifizierung dessen, was untersagt bleiben soll.
Reden wir von bis 100, bis 200, bis 500, bis 1000 SportlerInnen???
 
Das gesamte Veranstaltungsgeschehen ist blockiert, weil keine Größenordnungen bekannt sind. Es kann nichts geplant und/oder abgesprochen und eingeleitet werden.
 
Das alles ist weder hilfreich noch angemessen.
Richtig wäre eine konkrete Vorgabe und die gilt es unter Wahrung neuer, zu bedenkender Formen zu testen. Wenn es unauffällig verläuft, dann ist es evtl. ein gangbarer Weg. Wenn problematisch, müssen die Zügel wieder angezogen werden, was dann auch von 95% verstanden wird.
 
Die derzeitige Form, also Wegducken, ist völlig inakzeptabel und würde mich freuen, wenn der KSB RS seine Möglichkeiten der Intervention nutzen würde, hier Klarheit zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Lohrengel




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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