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Amoi anders - M├╝nchen pr├Ąsentiert sein Konzept f├╝r den Marathon
 
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29.06.2020 

 

Amoi anders - M├╝nchen pr├Ąsentiert sein Konzept f├╝r den Marathon
 
Sichtlich emotional ber├╝hrt pr├Ąsentierte am Montagmittag der Gesch├Ąftsf├╝hrer Gernot Weigl per Livestream das durch die aktuelle COVID-19 Krise behaftete Konzept zur m├Âglichen Durchf├╝hrung des M├╝nchen-Marathon.
 
  
Die erste ├ťberraschung - man denkt an einen Lauf ├╝ber 30km. Damit will man dem aktuellen Trainingszustand m├Âglicher Teilnehmer entgegenkommen, sowie die Logistik und Rettungsdienstleistungen schlanker gestalten. Das gr├Â├čte Problem, n├Ąmlich Menschenansammlungen und Pulkbildungen zu minimieren, soll ├╝ber Ampeln gel├Âst werden. Teilnehmer bekommen im Vorfeld einen Block und Zeit-Slot zugeteilt. Der Startbereich selbst, gestaltet sich in Bl├Âcken zu 4 Reihen mit 8 Zeilen, mit jeweiligem Abstand neben und hintereinander.
 
Die Teilnehmer betreten mit Mund- & Nasenschutz den eigentlichen Startbereich, der f├╝r maximal 300 Teilnehmer ausgelegt ist.
 
Die Teilnehmer stehen in Bl├Âcken zu 4 Reihen und 8 Zeilen. Der Start erfolgt einzeln. Die Ampel wird im Abstand von 4 Sekunden von links nach rechts auf Gr├╝n geschaltet.
 
Der Start erfolgt einzeln, im Abstand von 4 Sekunden. Sind die vorderen 4 Teilnehmer gestartet, wird um eins nach vorne aufger├╝ckt. Im Idealfall k├Ânnen so rund 15 Teilnehmer pro Minute auf die Strecke geschickt werden. Das w├Ąren dann 900 innerhalb einer Stunde.
 
Bez├╝glich der Streckenverpflegung setzt der Veranstalter auf Eigenverpflegung der Teilnehmer in Form von Getr├Ąnkerucksack oder Gurt mit Getr├Ąnkeflache. An zwei Stellen wird es aber zur Sicherheit die M├Âglichkeit geben, dass Teilnehmer ihren Rucksack oder Flasche mit Wasser wieder auff├╝llen k├Ânnen. Im Ziel gibt es nat├╝rlich eine Medaille. Um m├Âglichst den Kontakt zwischen Teilnehmer und Helfern zu minimieren, werden die Medaillen ausliegen, so dass der Teilnehmer sie dann eigenst├Ąndig selbst entnehmen k├Ânnen. Aber bereits vor dem Start soll der Kontakt schon minimiert werden, alle Teilnehmer bekommen die Startnummer per Post zugeschickt.
 
Und, findet der M├╝nchen-Marathon nun statt? Darauf gab es keine Antwort, dass m├╝ssen nun die ├Ârtlichen Beh├Ârden entscheiden.
  
Eine Frage die sich nicht stellt - Den Machern des M├╝nchen-Marathon ist es eindrucksvoll gelungen, die Situation zu pr├Ąsentieren und noch mal ins Ged├Ąchtnis zu rufen, in der wir uns gerade befinden. Um so mehr geb├╝hrt dem Veranstalter eine gro├če Anerkennung, wie viel Arbeit und Herzblut man in ein Konzept gesteckt hat, den L├Ąuferinnen und L├Ąufern dennoch einen Lauf anbieten zu k├Ânnen. Somit bleibt es ihnen zu w├╝nschen, dass ihre Arbeit bei den Beh├Ârden Anerkennung findet und zu einer Genehmigung f├╝hrt.
 
 
    www.generalimuenchenmarathon.de




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln