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Detlev Ackermann

 
   
 
 
 
 

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Unsportliches Gesundheitsamt - Goldmedaille im Zurückrudern
 
 
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08.04.2021  

 
 

 
Eine Mitteilung des Stadtsportbund Köln & sportjugend köln:
 
Unsportliches Gesundheitsamt
Goldmedaille im Zurückrudern
 

Noch vor einigen Tagen erhielt der MTV Köln, wie wir berichteten, die Genehmigung vom Gesundheits- amt, in seiner eigenen Halle ein strikt begrenztes Sportangebot für Vereinsmitglieder eines Hausstands durchzuführen. Hygienekonzept und alle notwendigen Maßnahmen waren geprüft und für gut befunden worden. Warum sollte auch Sport innerhalb einer Familie auf Hunderten von qm unsicherer sein als zu Hause auf 10 qm? Gute Entscheidung, der gesunde Menschenverstand schien gesiegt zu haben.
 
Weit gefehlt! Nach der entsprechenden PM des SSBK und der SJK bekundeten auch einige andere Vereine Interesse an dieser Lösung. Natürlich verbunden mit der Bereitschaft, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, dafür zu investieren und für Einhaltung der vom Gesundheitsamt auch beim MTV eingeforderten Regeln zu sorgen.
 
Statt die konstruktive Kreativität der Vereine zu honorieren, statt der Gesundheit an Leib und Seele durch Sport einen Schub zu geben, statt konsistent und zielgerichtet in einer Metropole, die noch vor kurzem Modellstadt werden wollte, ein richtungsweisendes und richtiges Signal zu setzen, wurden diesbezügliche Anfragen vom Gesundheitsamt mit Textbausteinen ohne jegliche individuelle Prüfung abgelehnt. Sogar dem MTV Köln wurde die bereits erteilte Genehmigung wieder entzogen. Das, obwohl sich nichts zwischen Genehmigung und Absage derselben geändert hatte! Selbst auf den inzwischen entstandenen Kosten soll der MTV sitzenbleiben, vom Frust der Mitglieder gar nicht erst zu reden.
 
Noch vor einiger Zeit hatte das Gesundheitsamt einen anderen Verein in ähnlichen Zusammenhängen schlicht "vergessen". Fortuna Köln war damals mehr als überrascht (siehe unsere PM "Der vergessene Sport").

Dem Stadtsportbund und der Sportjugend Köln erschließen sich die sich selbst widersprechenden "Ar- gumente" des Gesundheitsamtes nicht. Im Sport nennen wir diese Grätsche ein grobes Foul, in einer sog. "Sportstadt" gar ein Foul mit Rote-Karte-Qualität.
 
Wir appellieren an die Stadtführung tätig zu werden, Logisches logisch bleiben zu lassen, Nachhaltigkeit und vor allem Vertrauen herzustellen. Wer soll sich denn zukünftig auf Aussagen und Zusicherungen des Gesundheitsamtes, selbst schriftlicher Art, verlassen können? Der Sport? Wie denn?

Ansprechpartner:
 
Peter Pfeifer
Vorsitzender SSBK
pfeifer@stadtsportbund-koeln.de
Helmut Schaefer
Vorsitzender der Sportjugend Köln
schaefer@sportjugend-koeln.de




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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