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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Gut Ding will Weile haben!!
 
 
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07.06.2002  

 
 

Gut Ding will aber auch gut vorbereitet sein. Nur noch fünf Monate oder lockere fünf Monate bis zum Kölner Laufhighlight? Der 6. Köln-Marathon am 06.10.2002 rückt in erreichbarer Nähe. Mit einer gut durchdachten und geplanten Vorbereitung sind die verbleibenden fünf Monate kein allzu langer Zeitraum.

Allerorts ist es im Kölner Umland zu beobachten, dass nicht nur die zahlreichen Laufveranstaltungen, sondern auch die Wald- und Wiesenwege von laufbegeisterten Mitmenschen bevölkert werden. Der Köln-Marathon steht dabei im Visier ihrer sportlichen Ambitionen. Doch sind alle Ambitionen auf gesundheitlich stabilem Fundament gebaut? Haben Sie Ihr sportliches Highlight auch genügend hinterfragt?
Der Marathon ist durchaus ein schönes, aber auch ein ernst zu nehmendes Abenteuer und Herausforderung. Die Belastungen, die dem Körper zugemutet werden sind nicht zu unterschätzen. Fordern Sie Ihre Gesundheit nicht zu sehr heraus und planen mit der notwenigen “Weile ein gutes Ding“.


Kein Training ohne Gesundheits-Check
Deutlich sichtbar wird der Ehrgeiz vieler  Läufer und Läuferinnen, die klassische Langstrecke erfolgreich zu schaffen, einfach nur dabei zu sein und glücklich ins Ziel zu laufen! Aus einen zuviel an Ehrgeiz kann aber ein ernstes, gesundheitliches Problem entstehen. Sollten die körperlichen Voraussetzungen, eine stabile gesundheitliche Verfassung ohne Beschwerdebilder, nicht bzw. noch nicht vorhanden sein, sollte der Marathonlauf vernünftigerweise um ein oder zwei Jahre verschoben werden. Es wird noch viele Gelegenheiten geben, einen Marathon zu laufen! Ihrer Gesundheit zuliebe sollte ein Start deshalb gut durchdacht sein. Ähnlich verhält es sich mit einer Erkältung unmittelbar vor dem Rennen. Bewahren Sie Ruhe und schätzen Risiken und Chancen realistisch und objektiv ein. Lassen Sie sich deshalb vor dem Unternehmen Marathon von einem Mediziner, besser einem Sport-Mediziner, untersuchen und nehmen erst im Anschuss ein ambitioniertes Marathontraining auf. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut.

Genug der mahnenden Worte: Die wichtige Vorbereitungszeit für den Marathonlauf beginnt im Juni. In dieser Zeit werden auf Grundlage einer antrainierten, allgemeinen Grundlagenausdauer relativ hohe Umfänge im lockeren Grundlagenbereich trainiert. In der Folge können dann die physiologischen Anpassungserscheinungen bis zum Marathon greifen. Die letzten Wochen vor dem Marathon dienen schließlich der Ausbildung/Reifung der antrainierten Form. Nicht der ist gut vorbereitet, der bis zum letzten Tag vor dem Marathon viel trainiert, sondern der weit im voraus das “Feld bestellt“ hat!


Grundlage der Trainingsplanung: Leistungsdiagnostik
Wie das Training im Einzelnen für den Einzelnen auszusehen hat kann u. U. ein kompliziertes, trainingswissenschaftliches Gefüge darstellen. Nutzen Sie die Erfahrung von fachkompetenten Diplom-Sportwissenschaftlern und Trainern. Ausgangspunkt für eine sinnvolle Trainingplanung stellt die aktuelle Leistungsfähigkeit dar. Optimalerweise kann dies durch eine Leistungsdiagnostik ermittelt werden. Die Ermittlung der leistungsdiagnostischen Parameter Laktat, Herzfrequenz und Leistung mit Hilfe eines Stufentests stellt eine wissenschaftlich abgesicherte Methode zur optimalen, individuellen Steuerung des Trainingsprozesses dar. Heute kann jeder ambitionierte Hobby- und Breitensportler von den Vorteilen der Laktatdiagnostik profitieren.

Mit Hilfe einer Laktatdiagnostik kann die Wahl einer gesunden und effektiven Trainingsintensität ermittelt werden. Sie ist entscheidend für die weitere Leistungsentwicklung. Ist die Trainingsintensität zu gering, kommt es zu keinem entsprechenden Leistungsgewinn. Ist sie zu hoch, können Übertraining und Leistungsstagnation die Folge sein.


Laktatleistungstests

  • sind interessant für ambitionierte Sportler und helfen dem Anfänger gesund und ohne Überforderung in das Training einzusteigen.
     
  • Ermöglichen eine genaue Ermittlung der Trainingsherzfrequenzen und Geschwindigkeiten für verschiedene Leistungsbereiche.
     
  • Sind einfach und schnell durchführbar, sehr verlässlich und reproduzierbar.
     
  • Ermöglichen konkrete Zeitprognosen für den Wettkampf und helfen über genaue Tempovorgaben den Wettkampf zu steuern.
     
  • Können auf dem Laufband oder Outdorr (Feldstufentest) in der Gruppe durchgeführt werden.
     
  • Ermöglichen bei wiederholter Durchführung eine eindeutige Dokumentation der Leistungsentwicklung und helfen eventuelle Trainingsfehler zu erkennen.




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Autor: cms Gesundheitsförderung und Sportdiagnostik, Köln
Manuela und Clemens Sandscheper für Laufen-in-Koeln

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