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Lange ist es her, genau 25
Jahre. Ja, wie war das eigentlich damals, beim 1. Kölner Brückenlauf?
Laufen-in-Koeln erinnert sich:
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Mit DM 3,- war man dabei
Am 4. Oktober 1981, fiel der
Startschuss zur Premiere. Mit Start und Ziel mitten in Köln, Schildergasse /
Ecke Krebsgasse - direkt am Neumarkt, sollte sich eine der erfolgreichsten
Laufveranstaltungen Kölns etablieren. Ob Freizeit-Jogger, Amateur, Experte, ob
jung oder alt: Jeder konnte mitlaufen. Die Startgebühr, einem Joggingpass betrug
DM 3,-.
Ideales Jogging-Wetter
Ein Angebot, dem auf Anhieb
rund 800 Teilnehmer nachkamen. Das Wetter hierzu war geradezu ideal. Unter den
vorwiegend männlichen Teilnehmern befanden sich sogar auch schon vereinzelt
Frauen. So z.B. Ursula Wiedicke aus Deutz. "Ich laufe jede Woche mehrmals 4.000
Meter", damit sollte es zu schaffen sein. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn
Bernd-Udo (13) und dessen Freund Bernd Groß (14), die gemeinsam ihre Leistung
unter Beweis stellen wollten.
Ohne Leistungsdruck, freies Laufvergnügen
Eine Zeitnahme erfolgte nicht.
Der Start erfolgte ab 10 bis 11 Uhr, nach eigenem belieben, wobei die 15km lange
Strecke bis 13 Uhr zurückgelegt werden musste. Denn solange war der komplette
Streckenverlauf gesperrt, bzw. gesichert.
Im Vergleich zur heutigen
Ausgabe, war die damalige Strecke wesentlich einfacher gestrickt. Mit Start auf
der Schildergasse / Ecke Krebsgasse, ging es über die Schildergasse Richtung
Deutzer Brücke, die überquert wurde. Auf der rechten Rheinseite ging es weiter
entlang des Rheins, Richtung Norden durch den Rheinpark zum Mülheimer Hafen. Der
wurde über den "Katzenbuckel" überwunden, mit weiterer Wegführung Richtung
Wiener Platz. Von dort aus ging es über die Mülheimer Brücke wieder auf die
linksrheinische Seite. Über das Niederländer Ufer, Adenauer Ufer am Rhein
entlang bis zur Schildergasse führte die Strecke zurück zum Anfangspunkt auf der
Schildergasse / Ecke Krebsgasse, der auch das Ziel darstellte.
Sportfunktionär überreichte Urkunde im Ziel
Im Ziel angekommen, bekam
jeder erfolgreicher Teilnehmer eine Ehrenurkunde in die Hand gedrückt. So auch
der 47jährige Horst Ritschel aus Frechen, der als einer der Ersten ins Ziel
spurtete. Ein routinierter Läufer, der auf fast allen Volksläufen im Kölner Raum
anzutreffen war. Betreut wurden die Teilnehmer entlang der Strecke von dreißig
Johanniter-Unfallhelfern, die den einen oder anderen wund gelaufenen Fuß mit
Pflaster versorgten.
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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