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Jedes Johr em Frühjahr, wenn
et widder warm wird,
kütt dr ASICS-Dauerlauf im Severinsviertel un mir sin all bereit.
All de kölsche Jecke un Läufer süht mr op dr Stroß,
selvs dr kleenste Panz de weeß
jetzt jeht es widder loss.
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Und nun ist es soweit, am Sonntag, dem 30. April 2006 findet der 22.
Asics-Dauerlauf im Severinsviertel statt. Eine Traditionsveranstaltung, die von
der Teilnehmerzahl her mit zu den größten Kölns gehört. 1721 Finisher zählte
Veranstalter Georg Herkenrath letztes Jahr im Ziel, womit er den 4. Platz der
rund 33 Kölner Laufveranstaltungen belegte.
Prinzipiell könnten es noch
wesentlich mehr sein, doch das geben die schmalen Straßen des urkölschen
Viertels und ein damit verbundenes Teilnehmerlimit leider nicht her. In den
letzten Jahren war die Veranstaltung somit auch schon im Vorfeld restlos
ausgebucht. Nur in diesem Jahr scheint man mit den Anmeldungen etwas hinter her
zu hinken. Schuld ist ein unbegründetes Gerücht, dass der Lauf aufgrund von
Bauarbeiten ausfallen solle. "Alles Quatsch", erzählt Veranstalter Herkenrath
Laufen-in-Koeln gegenüber. "Selbstverständlich findet der Lauf statt. Er hat
bisher immer stattgefunden". Zwar kann man die kleinen Baustellen zugunsten der
neuen Nord-Süd-Strecke der U-Bahn entlang der
Strecke nicht ganz wegdiskutieren, aber ein wirkliches Hindernis sind sie
keinesfalls. Und damit der Lauf auch in diesem Jahr wieder für alle Beteiligten
zum gewohnten Erfolg wird, sind lediglich kleine Änderungen im
Streckenverlauf von Nöten. Änderungen, die aber nicht auf Kosten der
historischen Sehenswürdigkeiten gehen. Somit sind die Severinstorburg als Start,
Severinstraße und die St. Severin als Ziel zentraler Bestandteil des 10.000m
Laufes.
Eine Runde Sache wird der Lauf
allemal. Und eigentlich ist es schon so etwas wie ein typisch kölscher
Jubiläumslauf, denn er feiert in diesem Jahr seine 11+11. Auflage. Ein kleines
Jubiläum feiert aber auch Stefan Berger vom GSV-Porz. Er wird unter der
Startnummer 100, seinen 100. Wettkampf bestreiten.
Für ein spannendes Rennen und
Bestzeiten werden in diesem Jahr aber nicht nur Lokalmatadore sorgen, auch aus
dem Umland haben sich gute Läuferinnen und Läufer angesagt.
Auf der obligatorischen
Afterrun-Party im Anschluss des Rennens, lässt sich mit Angehörigen zusammen bei
Kölsch und Erbsensuppe, sowie umfangreicher Siegerehrung das Erlebte noch mal
Revue passieren.
Und somit heißt es auch
in diesem Jahr wieder:
den wenn der Startschuss 12 Uhr naht,
dann stonn mer all parat un mer
trecke durch die Südstadt un jeder
hätt jesaat ...
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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