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Luketz Swartbooi in Köln
 
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25.10.2002 

 

 
Luketz Swartbooi und Detlev Ackermann von Laufen-in-Koeln vor dem Kölner Dom. Dem Zielbereich des Köln-Marathon  

Wer nach Deutschland kommt, muss natürlich auch Köln besuchen. Auch für Luketz Swartbooi eine Selbstverständlichkeit, der gleich die Gelegenheit zu einem kleinen Stadtbummel durch die Verkaufspassagen nutzte.
Der aus Namibia stammende Marathonläufer ist Teilnehmer des Eurocity Marathon Messe Frankfurt, der am 27. Oktober 2002 stattfinden wird. Er ist ein
Weltklassemann seit nunmehr zehn Jahren. Wurde WM-Zweiter 1993 (nach 41 km-Sololauf), pB resultiert aus 1994 (Boston). Aktuell: Fünfter Commonwealth-Games 2002 (2:13:40), im Vorjahr Sieger Dolphin-Marathon/ NAM (2:10:35). Seine Bestzeit auf Marathon: 2:09:08 Stunden.
 
Die letzten Tage hat er in einer kleinen Ortschaft im Westerwald verbracht und sich die Tage mit Spaziergängen und leichtem Jogging vertrieben. Vor allem aber auch mit viel Ruhe. "It's cold here in Germany", erzählt er gegenüber Laufen-in-Koeln. Wen wundert's, in seiner Heimat herrschen andere Bedingungen. Hitze und Staub bestimmen das Klima.
 
Innerlich bereitet er sich nun auf den Lauf vor und analysiert die Athletenliste. Mit den Kenianern weiß er umzugehen, sagt er lächelnd. "Die rennen immer gleich wie wild los". Großen Respekt zeigt er gegenüber Christopher Kandie, Barnabas Rutto, sowie Henry Cherono, die als Favoriten angesehen werden. Immer wieder geht er die Liste durch, vergleicht die Punktzahlen und die Zeiten seiner möglichen Konkurrenten. Sein Hauptaugenmerk gilt aber auch dem Wetter. "Wenn es so wird wie heute hier in Köln, dann stehen die Chancen gut, dass er problemlos vorne mitläuft", erklärt Luketz. Nicht so optimal wären noch kühlere Temperaturen und Wind. Einmal war es während eines Marathonlaufs so kalt, dass er ihn abbrechen musste. Währe der hitzeverwöhnte Namibier doch unterwegs fast erfroren.
 
Laufen-in-Koeln drückt ihm jedenfalls fest die Daumen, wenn er am Sonntag in Frankfurt mit der Startnummer "4" die 42,195km in Angriff nimmt. Dies gilt natürlich für alle Läufer. Möge jeder für sich erfolgreich sein und sein eigener Sieger werden.





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln