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Robin Schembera verliert und gewinnt seine Bestmarke
 
 
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07.02.2007  

 
 

800-Meter-Läufer Robin Schembera hat beim Hallen-Meeting in Düsseldorf eine sensationelle Vorstellung geboten, als er seinen eigenen Deutschen Jugendhallenrekord um fast 1,5 Sekunden auf 1:47,56 Minuten verbesserte. „Ich wollte unter 1:48 Minuten bleiben. Dass es so deutlich geworden ist, ist toll“, erklärte Schembera nach dem Rennen überglücklich. Seine bisherige Bestmarke, die er erst im Januar aufgestellt hatte, lag bei 1:48,91 Minuten.
 
Dabei hätte der Abend für den 18-Jährigen gar nicht spannender verlaufen können. Im 800-Meter-B-Finale unterbot Sebastian Keiner (LC Erfurt/1:48,28 min) zuvor Schemberas Januar-Leistung um eine halbe Sekunden und war damit für eine gute Stunde der Rekordinhaber. Der Konter des Leverkuseners folgte unmittelbar im A-Lauf. In einem von Beginn an offensiven Rennen ließ Schembera keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen und rannte hinter Ismael Kombich (Kenia/1:46,76 min) auf den zweiten Platz. „Wenn man sich im A-Lauf hinten versteckt, hat man am Ende keine Chance mehr“, erläuterte er seine Taktik.
 
Auch sein Trainer Adi Zaar gab sich selbstbewusst: „Ich wusste, dass er es kann.“ Die Anspannung vor und nach dem erfolgreichen Rennen war ihm aber deutlich anzumerken. Die Erfurter Mannschaft um Sebastian Keiner saß nach dem beeindruckenden Rennen wie paralysiert auf der Tribüne und glaubte wohl selbst nicht so recht, was sie da auf der Rundbahn zu sehen bekam. Die Norm (1:47,80 min) für die Hallen-Europameisterschaften im britischen Birmingham (2. bis 4. März) unterbot Schembera mit seiner Leistung übrigens auch, wird nach dem jetzigen Stand der Dinge aber von einem Start absehen.
 
Ebenfalls die Nominierungskriterien für die kontinentalen Titelkämpfe erfüllte Ex-Europameister Ingo Schultz über 400 Meter mit seinem Sieg im B-Finale (46,84 sec), stellte aber direkt klar: „Ich hatte mir vorgenommen unter 47 Sekunden zu laufen. Dass es gleich unter der EM-Norm blieb, ist schön. Aber die Hallen-Europameisterschaft ist kein Thema für mich.“ Insgesamt kam Schultz auf dem dritten Rang. Sieger wurde David Gillick (Irland) in der Weltjahresbestzeit von 45,91 Sekunden.
 
Aleixo-Platini Menga überzeugte als Fünfter über 60 Meter in 6,73 Sekunden und blieb damit nur eine Hundertstelsekunde über seiner persönlichen Bestleistung. Dass er dabei sogar den Deutschen Meister Ronny Ostwald (TV Wattenscheid) hinter sich ließ, war für ihn nur von geringerer Bedeutung. „Ich wollte meine Zeit bestätigen und auch im internationalen Härtevergleich bestehen. Das ist mir gelungen.“ Rasgawa Pinnock kam in 6,81 Sekunden als Zweiter des B-Finals auf den neunten Platz.





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Autor und Copyright: Markus Paniczek & Benjamin Schütz

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