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Detlev Ackermann

 
   
 
 

3. HiddenRun powered: Warm-up am Eiffelturm mit dem Ford Köln Marathon
 
 
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08.03.2007  

 
 

Der eine oder andere Teilnehmer hatte es geahnt. In den Läuferforen wurde wieder spekuliert. Wo geht es hin beim 3. HiddenRun powered by PUMA? Mailand? Rom? Paris? Die Auflösung gab es am 7. März um 6.00 Uhr in der Früh' am Flughafen KölnBonn: Das Ziel des geheimen Laufs war die französische Hauptstadt.
 
Mit dem Marathonpartner Germanwings brachen am 7. März 2007 60 Läuferinnen und Läufer zu einem ungewöhnlichen Städtetrip auf. Bekannt war nur, dass der Ausflug mit dem Ford Köln Marathon einen ganzen Tag dauern würde. Beim Einchecken wurde das vermutete Ziel zur Gewissheit, denn Germanwings hatte eigens einen Counter für die sportliche Truppe aus Köln eingerichtet: "Einchecken Gruppen -- Köln Marathon -- Paris" war dort zu lesen. Nach einer guten Stunde Flug war Paris erreicht und per Bus ging es bei strahlendem Sonnenschein -- im Pariser Berufsverkehr teilweise mehr stehend als fahrend -- zum Champ de Mars, in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms. Hier staunten die vorüberkommenden Fußgänger nicht schlecht, als 60 verrückte Deutsche mitten auf der Straße die Laufkluft und die von PUMA zur Verfügung gestellten Funktionsshirts überstreiften und zu den Anleitungen des Coaches der Kölner Ausdauer- und Laufschule ihre Aufwärmübungen zu absolvieren versuchten. In zwei Gruppen wurden die Läuferinnen und Läufer danach "auf die Straße geschickt" -- zu der vielleicht sportlichsten Sightseeing-Tour der Welt: Eiffelturm, Trocadéro, Arc de Triomphe, Champs Elyssées, vorbei an den Nobelboutiquen der Avenue George V, zur Place de la Concorde, durch die Tuilerien und den Louvre und im Eilschritt über die Seine, zur Universität und zum Fototermin vor Notre Dame. Eine kleine unfreiwillige Walkeinlage zwang die athletischen Reisenden -- bezeichnenderweise am Invalidendom, wo Rennen verboten ist -- dann aber doch zu einer ,aktiven Regenerationsphase' bei stark vermindertem Tempo. Im Schlusssprint erreichten die erschöpften aber glücklichen "HiddenRunners" wieder den wartenden Bus am Eiffelturm. Am Centre Pompidou, wo sich die Gruppe schließlich in öffentlichen Duschen wieder stadtfein machen wollte, war man angesichts der plötzlichen Übermacht an verschwitzten Leibern offensichtlich verwirrt. Aber schließlich konnten doch noch alle die direkten Folgen der körperlichen Anstrengung loswerden und sich vor dem Rückflug im Germanwings-Flieger im Restaurant "Le Marathon" im berühmten Quartier Latin stärken.

"Die Strecke war super und bei dem fantastischen Wetter hat es riesigen Spaß gemacht, Paris auf diese Weise zu erleben", zeigte sich Teilnehmer Henrik Manthey aus Köln begeistert. Und Volker Schmidtmann, ebenfalls aus Köln, fasste den Tag kurz und gut zusammen: "Toll war's!"





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Autor und Copyright: Mitteilung des Ford Köln-Marathon

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