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Mächtig Laufspaß und Top-Zeiten beim 2. Kölner Parkhaus-Lauf
 
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28.08.2007 

 

Einfach hatte es das Rhein-Center Einkaufszentrum in Köln-Weiden bezüglich ihres 2. Kölner Parkhauslaufes nicht. Im "Bermuda-Dreieck des Wochenendes" alteingesessener und hochkarätiger Laufveranstaltungen bewies man dennoch, dass man als Anlaufstelle für einen besonderen Funlauf eine Adresse war. 51 Männer und 14 Frauen liefen beim 3km Hauptlauf mit einem sicherlich hohen Adrenalinspiegel ins Ziel, nachdem sie im Eiltempo die Etagen des Parkhauses eroberten. Bei der Staffel nahmen 11 Gruppen, bestehend aus 3 Aktiven teil.

Mit am Start des Hauptlaufes war auch der Pakistani Khalid ilyas Munir. Er rechnete sich im Vorfeld eine realistische Siegeschance aus. Mit einem 5. Platz musste er jedoch eher Lehrgeld zahlen. Ein Sieg wäre ihm dennoch wünschenswert gewesen, der fleißig trainierende Läufer des ASV Köln zog an dem Tag, genau vor einem Jahr nach Köln. Das Rennen machte jedoch mit einem großen Abstand zur Konkurrenz ein Anderer. Nicolas Kuß sprintete zum Dach des Hauses und wieder hinab in gerade mal 9:13 Minuten. Sein Verfolger Tarik Bourrouag vom TSV Bayer Leverkusen erreichte die Ziellinie nach 9:38 Minuten. Den dritten Platz belegt Elmar Remus vom LC Solbad Ravensberg mit 9:49 Minuten. Auch bei den Frauen registrierte die elektronische Zeitmessanlage hervorragende Zeiten. Hier gewann Susanne Koll in einer Zeit von 12:01 Sekunden, ebenfalls wie die männliche Konkurrenz mit weitem Abstand. Den zweiten Platz belegte Anna Hackhausen vom LAV Habbelrath mit 12:12 Minuten. Der dritte Platz ging an Lisa Weßelmann mit 12:26, die für den Verein Kakimania Vertical an den Start ging.

In der Staffelwertung konnte sich der ausrichtende ASV Köln behaupten. Er gewann in 31:17 knapp vor dem Team "Rote Teufel Mülheim", die ihnen 3 Sekunden später ins Ziel folgten. Etwas länger brauchte ein Team von RunnersPoint. Mit 35:12 Minuten konnten sie dennoch den dritten Platz für sich sichern.

Teilweise kamen die Teilnehmer zu dem ungewöhnlichen Lauf von weit angereist. So z.B. René Bongartz, der aus Spaß an der Sache den Weg von Nümbrecht nach Köln nicht scheute. Spaß an dem Lauf bekundete auch Eva Maria Rohrmoser Laufen-in-Koeln gegenüber: "Es hat riesig Spaß gemacht." Ebenso kam auch die üppige und vielfältige Zielverpflegung bei den Aktiven an. Mit Hunger und Durst musste da sicherlich keiner nach Hause gehen.

Ein Gewinn war die Veranstaltung auf jeden Fall - insbesondere für die Teilnehmer. Zahlreiche Geschäfte des Rhein-Centers stifteten rund 500 Preis im Werte von insgesamt 3500 Euro für die anschließende Tombula.





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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln