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Durchweg positive Bilanz zum 8. RheinEnergie Marathon Bonn
 
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21.04.2008 

 

Veranstalter und Stadt ziehen durchweg positive Bilanz – keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden - Die fleißigen Helfer im Hintergrund: Dienststellen der Stadtverwaltung vielfältig im Einsatz
 
Einen Tag nach dem 8. RheinEnergie Marathon Bonn mit neuem Teilnehmerrekord, zwei neuen Streckenrekorden unter guten Wetterbedingungen können die Veranstalter und die Stadt Bonn eine positive Bilanz eines tollen Sporttages ziehen. „Wir sind rundum zufrieden und freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Bonn, den Tausenden Sportlern und Zuschauern einen so großartigen Sporttag feiern konnten“, bringt RheinEnergie Marathon-Pressesprecher Kai Meesters es auf den Punkt. Seitens Polizei, Feuerwehr, DRK und allen städtischen Institutionen gibt es 24 Stunden nach dem Marathon keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden, „worüber wir sehr glücklich sind“, so Meesters. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen und der Stadt Bonn sowie ganz besonders bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern im Vorfeld und während der Veranstaltung“.
 
Hinter den Kulissen sorgten viele emsige Hände dafür, dass der 8. RheinEnergie Marathon Bonn rundum erfolgreich war. Eine wesentliche, nicht mehr wegzudenkende Stütze der gesamten Veranstaltung bildeten dabei die Dienststellen der Stadt Bonn. Bereits Monate vor dem ersten Startschuss waren das Kataster- und Vermessungsamt sowie das Presseamt aktiv, um Kartenmaterial für die Marathonpläne und die Internetseiten zu aktualisieren und zu gestalten. Das Tiefbauamt sorgte dafür, dass Baustellen entlang der Strecke entschärft waren oder zeitlich verlegt wurden und war auch sonst für jede Hilfestellung zu haben. Das Sport- und Bäderamt half beim Tribünenauf- und -abbau im Zielbereich auf dem Marktplatz und stellte kostenlos das komplette Viktoriabad für Läuferinnen und Läufer zur Verfügung. Die Bonner Feuerwehr bereitete sich ebenfalls auf den größten Bonner Sportevent vor und musste glücklicherweise nur für 13 sanitäts- und rettungsdienstliche Einsätze in Anspruch genommen werden.
 
Die städtische Verkehrslenkung sorgte für freie Straßen, stellte entsprechende Schilder auf, verständigte Halter falsch geparkter Fahrzeuge, musste aber leider in 25 Fällen Autos abschleppen lassen. Dank der neuen Streckenführung konnten die Abschleppaktionen auf ein Drittel - 60 bis 80 Fälle in den Vorjahren - gesenkt werden. So war der Verkehrsaußendienst in der Nacht vor dem Marathon pausenlos im Einsatz.
 
Damit die Stadt teilweise schon während des Marathons wieder sauber wird, war die städtische Straßenreinigung mit viel Personal und großem Fuhrpark unterwegs, um direkt nach den Starts die Startbereiche zu reinigen, entlang der Laufstrecke die Verpflegungsstände und die Straßen von Abfall zu befreien und bereits am Nachmittag die Innenstadt Zug um Zug zu fegen. Damit dies alles reibungslos funktioniert, stand die städtische Stabsstelle Veranstaltungskoordination über Monate in engstem Kontakt mit den Organisatoren des 8. RheinEnergie Marathon Bonn.
 
Mit 156 Hilfsleistungen an der Strecke, 18 Rettungseinsätzen und sieben Krankentransporten hatte das Rote Deutsche Kreuz bedeutend weniger Einsätze als in den Vorjahren zu verzeichnen. „Dies führen wir in erster Linie auf die neue Streckenführung und die fehlenden Inliner und Handbiker zurück“, sagt Dietmar Gutsmiedl, Einsatzleiter Deutsches Rotes Kreuz. Auch die Bonner Polizei zog nach der Veranstaltung eine positive Bilanz. Bis auf einen Verkehrsunfall, bei dem eine Ordnerin leicht verletzt wurde, verzeichnete die Bonner Polizei einen ruhigen Einsatzverlauf.
 
Der 9. RheinEnergie Marathon Bonn findet am 26. April 2009 statt.
 





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Autor und Copyright: Kai Meesters