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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Die Topathletinnen vom Berlin-Marathon im Portrait
 
 
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27.09.2008  

 
 

 

Askale Tea Magarsa

 
Askale Tea Magarsa
 

Äthiopien
Geburtstag: 27. September 1984
Persönliche Bestzeit: 2:23:23 (Dubai, 2008)
 
Askale Tafa Magarsa ist eine der besten jungen Marathonläuferinnen der Welt, die sich in den letzten vier Jahren kontinuierlich verbessert hat. Ihre persönlichen Bestzeiten haben sich von 2:28:27 (2005) über 2:27:57 (2006) und 2:25:07 (2007) bis zu 2:23:23 (2008) verbessert.
 
Sie hat in Dubai sowie in Paris 2007 bewiesen, dass sie gut bei warmen Wetterbedingungen laufen kann. In Dubai setzte sie sich 2007 in 2:27:19 durch, und in Paris siegte sie in 2:25:07. Im Januar 2008 wurde sie beim Standard Chartered Dubai-Marathon mit nur 41 Sekunden Rückstand Dritte und unterbot ihre eigene Bestzeit um 1:44 Minuten.
 
Im April sicherte sie sich als Fünfte ihren ersten World Marathon Majors-Punkt in Boston.
 
Tafa hat auch über andere Distanzen gute Wettkämpfe bestritten. So wurde sie z.B. beim 25-km-Lauf von Berlin 2006 Zweite (1:28:13) und lief beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2005 eine persönliche Bestzeit von 1:15:20.
 
Persönlicher Hintergrund
 
Askale Tafa Magarsa wurde in Äthiopien in der gleichen Provinz (Arsi) geboren wie Kenenisa Bekele. Ihr Mann ist der Weltklasseläufer Tola Debele Gudeta.

 


 
  
 

Rose Cheruiyot

 

Rose Cheruiyot

 
Kenia
Geburtstag: 21. Juli 1976
Persönliche Bestzeit: 2:25:48 (Dubai, 2008)
 
Rose Cheruiyot lief ihren ersten Marathon in Deutschland: In Hamburg im April 2006 wurde sie in 2:27:09 Zweite. Sechs Monate später gewann sie ihren einzigen Marathon bisher in Amsterdam in 2:28:26.
 
2007 lief sie zu einem weiteren guten zweiten Platz in Seoul, schnitt jedoch dann bei der Weltmeisterschaft mit eher bescheidenem Ergebnis ab. Cheruiyot zeigte erneut Topform mit einer persönlichen Bestzeit von 2:25:48 im Januar in Dubai, hat aber seitdem kaum Rennen bestritten.
 
Berlin ist bislang ein Ort für Erfolg für Cheruiyot gewesen. 2005 gewann sie die 25 km von Berlin (1:24:46) sowie 2002 den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON (1:09:32, persönliche Bestzeit).
 
Cheruiyot hatte ihre größten Erfolge auf der Bahn: Über 5000 m wurde sie bei den Olympischen Spielen 2000 Elfte (14:58,07) und Neunte (2001) sowie Siebente (1995) bei den Weltmeisterschaften über die gleiche Strecke.
 
 

 
    
 

Helena Kiprop

 

Helena Kiprop

 
Kenia
Geburtstag: 9. September 1976
Persönliche Bestzeit: 2:26:27 (Berlin, 2007)
 
Helena Kiprop Loshanyang hatte zweimal hintereinander den zweiten Platz bei niederländischen Marathonrennen (Amsterdam 2006 und Rotterdam 2007) belegt. Dann entschied sie sich, an ihrem ersten World Marathon Major in Berlin im September 2007 teilzunehmen. Auch wenn sie dabei einen Platz schlechter abschnitt, wurde sie mit einer persönlichen Bestzeit von 2:26:27 belohnt.
 
Kiprop wurde zudem Sechste beim hart umkämpften World’s Best 10k 2007 (32: 43).
 
2008 hat sie bislang noch nicht an vielen Rennen teilgenommen, obwohl sie beim Ras Al Khaimah International Halbmarathon (1:12:35) im Februar Sechste wurde.
 
 

 
  
 
Gulnara Vygovskaya
 
Russland
Geburtstag: 6. September 1980
Persönliche Bestzeit: 2:26:27 (Berlin, 2007)
 
Gulnara Vygovskayas exzellente Leistung beim Paris-Marathon 2007 – sie wurde Zweite in 2:28:22 – sicherte ihr einen Platz in der Nationalmannschaft Russlands für die Weltmeisterschaften in Osaka.
 
Im vergangenen Frühling trat sie erneut in Paris an und erreichte einen Platz in den Top Ten.
 
Vygovskaya wurde 2006 Zweite bei der nationalen Halbmarathon-Meisterschaft (1:12:06) und stellte dann bei den IAAF Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2006 einen nationalen Rekord von 1:06:30 über 20km auf.
 
 

  
 
Ayumi Nakayama
 
Japan
Geburtstag: 10. September 1985
Bersönliche Bestzeit: 2:26:27 (Berlin, 2007)
 
Nakayama ist bisher nur zwei Marathonrennen gelaufen, beide in Japan. Nach ihrem Debüt in Nagoya (2:33:57), unterbot sie mit einer Zeit von 2:28:50 ihre persönliche Bestzeit in Osaka im vergangenen Januar um mehr als fünf Minuten.
 
Nakayama lief 33:31,74 über 10.000 m bei der Hokuren Distance Challenge im Juli.
 
Beim Miyazaki-Halbmarathon 2007 erreichte sie 1:12:57.
 
 

 
  
 
 

Mary Ptikany

 

Mary Ptikany

Kenia
Geburtstag: 1978
Persönliche Bestzeit: 2:29:45 (Frankfurt, 2005)

Mary Ptikanys letzten beiden Marathonrennen in Deutschland waren von Erfolg gekrönt: sie gewann den Karstadt Ruhr-Marathon 2007 und 2008. Auch 2005 gewann sie diesen und nahm darüber hinaus an Rennen in Frankfurt und Köln teil.

Ptikany hat an Marathonläufen in Amsterdam, Los Angeles, Madrid, Paris, Tokio und Wien teilgenommen, jedoch noch nie an einem World Marathon Majors-Rennen. Sie hat die 2:30 Stunden erst einmal unterboten, hat jedoch schon vier Rennen gewonnen und 16 mit einer Platzierung unter den ersten fünf abgeschlossen.

Zudem hat sie die 70-Minuten-Marke im Halbmarathon durchbrochen. In Berlin 2006 lief sie ihre persönliche Bestzeit von 69:43. Zu den Straßenrennen, die sie gewann, gehören der City-Pier-City Halbmarathon 2004 und 2005 sowie der Ostende-Brügge-10-Meilen-Lauf 2001.
 
 


  
Tsege Worku
 
Äthiopien
Geburtstag: 19. Januar 1982
 
Persönliche Bestzeit: 2:33:25 (Frankfurt, 2007)
Obwohl der siebente Platz in Frankfurt letzten Oktober ihr erster Rang außerhalb der besten vier war, verbesserte Tsege Worku ihre persönliche Bestzeit um über eineinhalb Minuten auf 2:33:25.
 
Worku lief sehr erfolgreiche Rennen in der Schweiz, wo sie die Marathonläufe in Basel und Lausanne gewann. Sie belegte zudem zweimal den dritten Platz bei dem Rennen in der Stadt des IOC-Sitzes sowie zweimal den zweiten Platz in Zürich. Anfang des Jahres wurde Worku Vierte über 5km beim Schweizer Frauenlauf in Bern in 16:54 Minuten.
 
 

 
 
Edyta Lewandowska
 
Polen
Geburtstag: 22. November 1980
Persönliche Bestzeit: 2:34:18 (Berlin, 2004)
 
Edyta Lewandowska lief ihr schnellstes Marathonrennen 2004 in Berlin, als sie in 2:34:18 den siebenten Platz belegte. Damit verbesserte sie ihre Zeit vom real,- BERLIN-MARATHON 2003 um ganze neun Minuten.
 
Sie hat häufig am Kosice Peace Marathon teilgenommen, den sie 2005 gewann und bei dem sie einmal den zweiten und einmal den dritten Platz belegte. Zudem wurde sie in Debno und Macau ebenfalls jeweils Zweite.
 
Lewandowska war Zweite bei der polnischen Halbmarathon-Meisterschaft 2007 (1:14:37) und lief letzten März in Warschau 1:13:58.
 
Ihre persönlichen Bestzeiten auf der Bahn stehen bei 16:16,72 Minuten über 5.000 m, 33:33,61 über 10.000 m sowie 10:06,70 im Hindernislauf.



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Autor und Copyright: SSC-Events
Fotos: Mit freundlicher Unterstützung SCC-Running

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