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Neue Maßstäbe beim Commerzbank Frankfurt Marathon
 
 
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22.10.2009  

 
 

15 Top-Läufer mit Bestzeiten unter 2:09 Stunden am Start
 
Und auch das Frauenfeld ist am 25. Oktober 2009 mit elf Zeiten unter 2:29 Stunden so stark besetzt wie noch nie / Paris-Siegerin Atsede Baysa favorisiert
 
Das Elite-Feld der Männer beim Commerzbank Frankfurt Marathon am 25. Oktober 2009 setzt neue Maßstäbe: Wenn um 10 Uhr vor dem Messeturm der Startschuss erfolgt, werden fünfzehn Läufer ins Rennen gehen, deren persönliche Bestzeiten unter 2:09 Stunden liegen. So viel geballte internationale Klasse hat sich bei noch keinem Stadtmarathon in Deutschland um den Sieg beworben. Im Einzelnen sind ein Profi mit einer Bestzeit unter 2:07 Stunden, fünf mit persönlichen Rekorden unter 2:08 Stunden und neun mit Bestzeiten unterhalb der 2:09-Stundenmarke am Start – in der Summe bedeutet dies natürlich auch das stärkste Feld in der 28-jährigen Geschichte des Frankfurter Rennens. „Wenn das Wetter mitspielt, hoffen wir auf einen neuen Streckenrekord“, sagt der Sportliche Leiter des Laufklassikers am Main, Christoph Kopp. Den Kursrekord hält seit dem vergangenen Oktober Robert Kiprono Cheruiyot aus Kenia, der mittlerweile 21-Jährige gewann seinerzeit in 2:07:21 Stunden. Cheruiyot hat bei seiner zweiten Frankfurt-Teilnahme allerdings harte Herausforderer, auch wenn der dreimalige Sieger Wilfred Kigen aus Kenia aufgrund einer Verletzung passen muss. Cheruiyot, der Sensationssieger des Vorjahres, trifft unter anderen auf seinen Landsmann Benjamin Kiptoo, den Rom-Sieger 2009 (Bestzeit 2:07:17), Hosea Rotich (Kenia/2:07:24), Jason Mbote (Kenia/2:07:37) und Joseph Ngolepus (Kenia/2:07:57).
 
Nicht unbedingt als Herausforderer, sondern als Trainer von Cheruiyot ist William Kiplagat beim Commerzbank Frankfurt Marathon dabei. Der mittlerweile 37-Jährige Kenianer lief seine Bestzeit (2:06:50) vor zehn Jahren. Aufgewertet wird die hochklassige Konkurrenz zudem von einem Laufstar aus Eritrea. Yared Asmeron (Bestzeit 2:08:34) kommt mit den Empfehlungen als WM-Vierter 2007 und Olympia-Achter 2008 in die Börsenmetropole. Chancen auf eine vordere Platzierung werden auch dem aktuellen Wien-Sieger Gilbert Kirwa (Kenia/2:08:21) sowie dem Zweitplatzierten des Vorjahres, Wilson Kigen aus Kenia (2:08:16) eingeräumt. Wilson Kigen ist übrigens der Cousin des dreimaligen Frankfurt-Siegers. In dem breiten Feld internationaler Spitzenklasse dürfte es selbst der europäische Spitzenläufer Günther Weidlinger schwer haben. Der Österreicher feierte im April in Wien sein Marathondebüt in 2:12:39 Stunden, beim Commerzbank Frankfurt Marathon möchte er den 23 Jahre alten Landesrekord von Gerhard Hartmann (2:12:22) verbessern. Schnellster deutscher Teilnehmer könnte Steffen Justus werden. Der 27-jährige Triathlet gehört der Nationalmannschaft an und gewann im vergangenen Jahr den München-Marathon in persönlicher Bestzeit (2:21:38). Bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften im April lief der Athlet vom LAC Elm auf den zweiten Rang in 1:05:01 Stunden hinter André Pollmächer (Chemnitz/1:04:43)
 
Von extraordinärer Klasse ist auch das Topfeld der Frauen beim Commerzbank Frankfurt Marathon. Anders formuliert: Elf Läuferinnen mit jeweiligen Bestzeiten unter 2:29 Stunden sind in der deutschen Bankenmetropole noch nie am Start gewesen. An der Spitze steht die aktuelle Paris-Siegerin Atsede Baysa (Äthiopien) mit einer Bestzeit von 2:24:42 Stunden. Um den Tagessieg laufen werden aber sicherlich auch Rose Cheruiyot (Kenia/Bestzeit 2:25:48), Hellen Kimutei (Kenia/2:25:53) sowie die Turin-Siegerin Agnes Kiprop (Kenia/2:26:22). Und mit der Russin Olesya Nurgalieva (Bestzeit 2:27:37) ist zudem die Vorjahreszweite wieder dabei. Dass ein neuer Streckenrekord auch bei den Frauen das Ziel von Renndirektor Jo Schindler und dem Sportlichen Leiter Christoph Kopp ist, versteht sich angesichts der hochkarätigen Besetzung von selbst. Die aktuelle Kursbestzeit wird seit vier Jahren von der Russin Alevtina Biktimirova (2:25:12) gehalten.
 
 
Topläufer beim Commerzbank Frankfurt Marathon 2009
 
 Frauen              
 Name    Nation    Bestzeit    wann    wo  
 Atsede Baysa    ETH    2:24:42   2009  Paris  
 Rose Cheruiyot    KEN    2:25:48   2008  Dubai  
 Hellen Kimutei    KEN    2:25:53   2003  Hamburg  
 Luminita Zaituc    GER    2:26:01   2001  Frankfurt  
 Shitaye Gemechu    ETH    2:26:10   2008  Paris  
 Agnes Kiprop    KEN    2:26:22   2009  Turin  
 Firehiwot Dado    ETH    2:27:08   2009  Rom  
 Olesya Nurgalieva    RUS    2:27:37   2008  Frankfurt  
 Ruth Wanjiru    KEN    2:27:38   2009  Osaka  
 Emily Chepar Kimuria    KEN    2:28:18   2003  Berlin  
 Irene Limika    KEN    2:28:31   2008  Frankfurt  
         
 Männer              
 William Kiplagat    KEN    2:06:50   1999  Amsterdam  
 Benjamin Kiptoo    KEN    2:07:17   2009  Rom  
 Robert K. Cheruiyot    KEN    2:07:21   2008  Frankfurt  
 Hosea Rotich    KEN    2:07:24   2008  Paris  
 Jason Mbote    KEN    2:07:37   2008  Seoul  
 Joseph Ngolepus    KEN    2:07:57   2003  London  
 Wilson Kigen    KEN    2:08:16   2008  Frankfurt  
 Christopher Cheboiboch    KEN    2:08:17   2002  New York  
 Gilbert Kirwa    KEN    2:08:21   2009  Wien  
 Yared Asmeron    ERI    2:08:34   2008  Otsu  
 Laban Kipkemboi    KEN    2:08:38   2007  Seoul  
 Fredrick Cherono    KEN    2:08:38   2004  Turin  
 Sammy Kurgat    KEN    2:08:38   2007  Frankfurt  
 Elias Kemboi Chelimo    KEN    2:08:39   2008  Mailand  
 Philemon K. Tarbei    KEN    2:08:47   2008  Frankfurt  
 Mohamed El Hachimi    MAR    2:10:24   2009  Wien  
 Günther Weidlinger    AUT    2:12:39   2009  Wien  




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Autor und Copyright: Uwe Martin für Laufen-in-Koeln

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