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Lisa Jaschke - Nachwuchsläuferin und Titelverteidigerin des DuMont-Cups |
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Lisa Jaschke |
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Aus dem Handball-Tor zum
Langstreckenlauf
Es gibt die unterschiedlichsten
Läuferkarrieren. Dass aber eine der derzeit besten deutschen
Nachwuchs-Langstrecklerinnen 12 Jahre lang als Torfrau in Handball-Hallen
verbracht hat, ist eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Bei Lisa Jaschke
war das so. Die heute 20-Jährige begann erst vor drei Jahren ernsthaft mit dem
Laufen. "Als sich meine Mannschaft auflöste, suchte ich eine neue sportliche
Herausforderung und begann mit dem Laufen", erzählt Lisa Jaschke, die für die LG
ASV DSHS Köln läuft und von Bundestrainer Henning von Papen betreut wird.
Ihr Vater, selbst ein
ambitionierter Läufer und Triathlet, hat das Lauf-Feuer in ihr entfacht. "Am
Anfang wollte er nicht, dass ich auch die langen Trainingsläufe bis zu drei
Stunden mit ihm absolviere, doch nach und nach konnte ich ihn davon überzeugen,
wir waren dann gemeinsam über zwei Stunden unterwegs - so entstand meine neue
Leidenschaft", erzählt Lisa.
In Köln entwickelte sich ihr
Talent. Zunächst auf der Bahn und im Crosslauf, wo sie 2008 in der Jugend mit
der Mannschaft den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften belegte. 2009
wurde sie siebte und achte bei der Jugend-DM über 3000 bzw. 5000 Meter. Zum
Abschluss der Saison siegte sie dann beim DuMont-Cup im Rahmen des Köln Marathon
präsentiert von der Sparkasse KölnBonn auf der Halbmarathondistanz.
Diesen Titel will sie dieses
Jahr verteidigen. Ihre Bestzeit aus dem Vorjahr hat sie 2010 schon pulverisiert.
In 1:19:58 Stunden wurde Lisa Jaschke westdeutsche Halbmarathon-Meisterin in
Duisburg. Die deutsche Spitze ist für die 20-Jährige nur noch ein paar Minuten
entfernt. Auch mit ihrer 10-Kilometer-Bestzeit auf der Straße von 36:14 Minuten
gehört sie zu den besten deutschen Nachwuchsläuferinnen. "Der Halbmarathon ist
mittlerweile meine Lieblingsstrecke", sagt Lisa Jaschke. Auf ihren Halbmarathon
in Köln am 3. Oktober freut sich die Wahl-Kölnerin ganz besonders: "Vor zehn
Jahren habe ich meinen Papa ins Ziel geschrien, im vergangenen Jahr stand dann
mein Papa an der Seite und klatschte mich ins Ziel, das war ein grandioses
Gefühl."
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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln
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