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Berlin: Der Weltrekordler gegen den Zweitschnellsten weltweit
 
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06.07.2013 

 

Patrick Makau trifft auf Wilson Kipsang beim 40. BMW BERLIN-MARATHON am 29. September 2013. Außerdem am Start: Jan Fitschen und Irina Mikitenko
 
Zum Showdown der beiden schnellsten MarathonlĂ€ufer der Welt kommt es am 29. September in Berlin. Patrick Makau (Kenia), der 2011 den bestehenden Marathon-Weltrekord in Berlin aufstellte (2:03:38 Stunden), trifft beim BMW BERLIN-MARATHON auf Wilson Kipsang (Kenia), der ebenfalls 2011 nur wenige Wochen spĂ€ter in Frankfurt Makaus Weltrekord um gerade einmal vier Sekunden verpasst hatte. Mit seiner Siegerzeit beim BMW Frankfurt-Marathon steht er seither hinter Makau an zweiter Stelle der "ewigen Weltbestenliste", in der nur Zeiten gefĂŒhrt werden, die auf rekordtauglichen Strecken erzielt wurden*. Rund ein Jahr spĂ€ter gewann Kipsang in London bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille.
 
Die beiden besten deutschen MarathonkrĂ€fte planen ebenfalls einen Start in der Hauptstadt: Irina Mikitenko (Eintracht Frankfurt) und Jan Fitschen (TV Wattenscheid). Beide erzielten ihre Bestzeiten auf der schnellen Berliner Strecke: Mikitenko 2008, als sie Deutschen Rekord lief (2:19:19), Fitschen 2012, als er eine persönliche Bestzeit aufstellte (2:13:10). Irina Mikitenko will in Berlin den Masters-Weltrekord (Altersklasse ĂŒber 40 Jahre) angreifen, der bei 2:25:43 steht, wĂ€hrend Jan Fitschen versuchen wird, seinen Hausrekord zu unterbieten.
 
Im internationalen Elitefeld stechen außerdem heraus: Florence Kiplagat (Kenia) und Desiree Davila (USA). Die 26 Jahre alte Kenianerin siegte 2011 beim BMW BERLIN-MARATHON in der Weltklassezeit von 2:19:44. Zu ihren grĂ¶ĂŸten Erfolgen zĂ€hlen Siege bei der Cross-WM 2009 sowie bei der Habmarathon-WM 2010. Die Amerikanerin Desiree Davila (29) ist seit 2007 auf der Marathonstrecke aktiv. 2011 war sie Zweite beim Boston Marathon (2:22:38). Sie kennt Berlin schon, da sie beim WM-Marathon 2009 Zehnte wurde.
 
Der BMW BERLIN-MARATHON ist Mitglied der World Marathon Majors, dem Zusammenschluss der bedeutendsten MarathonlĂ€ufe weltweit (Boston, Chicago, London, New York, Tokyo, Berlin). Die Nachfrage nach StartplĂ€tzen fĂŒr die 40. JubilĂ€umsausgabe war so groß, dass der Lauf nach 3 Âœ Stunden ausverkauft war.

*2011 erzielte der Kenianer Geoffrey Mutai beim Boston Marathon eine Zeit von 2:03:02. Da die Strecke jedoch ein zu starkes GefÀlle aufweist (mehr als 1 m pro km) und zudem Start und Ziel zu weit auseinander liegen, sind die dort erzielten Zeiten nicht bestzeitentauglich.
 
 
    www.berlin-marathon.com




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Autor und Copyright: Thomas Steffens fĂŒr Laufen-in-Koeln