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Detlev Ackermann

 
   
 
   
 
 
 
 

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Miereczko und Anke Schmitz-Elvenich gewinnen 5. Kölner Nikolauslauf
 
 
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05.12.2010  

 
 

Jesco von der Heyde (rechts im Bild) schickt die Läuferinnen und Läufer des Toplaufes vom Kölner Nikolauslaufes auf die 10km Strecke.
 
Über 1.900 Nikolaus-Läufer/innen trotzen den widrigen Wetterbedingungen
 
Die 5. Auflage des Kölner Nikolauslauf im Stadtwald erlebte in der Anmeldephase eine überaus gute und rekordbehaftete Resonanz. Bereits im Vorfeld war das Teilnehmerlimit von 3.000 Startplätzen ausgebucht gewesen. Das Wetter schien auch zu einer der Jahreszeit entsprechend attraktiven, winterlichen Kulisse zu sorgen, Minusgrade und reichlich Schnee. Am Veranstaltungstag selbst schien das Glück den Veranstalter, die LT DSHS Köln, dann wohl verlassen zu wollen. Nasskaltes Wetter mit Regen und einem unfallträchtig, vereistem Untergrund. Das Organisationsteam rund um den Geschäftsführer Lars Gomann entschloss sich, trotz der schwierigen Streckenbedingungen den Lauf dennoch durchzuführen und bat die
   
 

 
Immer wieder rutschen Teilnehmer auf der teilweise vereisten Strecke aus.
Teilnehmer bereits im Vorfeld um Umsicht und rücksichtsvoll zu laufen. Die Kölner sind hart im Nehmen und ließen sich von alledem auch nicht groß abschrecken und somit traten letztendlich knapp über 1900 Läuferinnen und Läufer zum Lauf an. Das größte Team bildete die LG RWE Power mit 53 Anmeldungen. Kritiker hingegen fanden es für verantwortungslos, dass der Lauf aufgrund des erhöhten Unfallrisikos überhaupt durchgeführt wurde. Und in der Tat kamen zahlreiche Teilnehmer ziemlich ins Schleudern, einige gaben sogar vorzeitig frustriert auf.
 
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl und dem überschaubaren drei Kilometer langen Rundkurses wurden zwei Starts mit jeweiligen Leistungsgruppen angeboten. Den Anfang machten die Topläufer mit einer Zielzeit von unter 50 Minuten. Während die langsameren Läuferinnen und Läufer je nach persönlichem Leistungsstand bereits nach der ersten und zweiten Runde schon ins Ziel laufen konnten, galt es beim Toplauf genau drei Runden und damit 10 Kilometer zu laufen, um anschließend unter ihnen die Sieger der Veranstaltung zu ermitteln. In der ersten Runde bildete sich ein Dreierteam aus dem polnischen Spitzenläufer Maciek Miereczko, sowie den ASV-Köln Läufern Lukas Maegele und Erik Somssich. Bei den Frauen ging Claudia Rey vom LAZ Puma Troisdorf/Siegburg in Führung. In der zweiten Runde zog sich das Führungsfeld bei den Männern dann bereits auseinander und führte zu keinen weiteren Änderungen der Reihenfolge. Wie zu erwarten lief Maciek Miereczko als Erster über die Ziellinie. Mit 32:06 Minuten lief er trotz der widrigen Streckenverhältnisse die drittbeste Zeit seit Bestehen des Nikolauslaufes. Ihm folgten Lukas Naegele mit 32:50 und Erik Somssich mit 33:12 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Anke Schmitz-Elvenich vom ASV Köln Triathlon durch. Sie siegte mit 40:15 Minuten vor Claudia Rey mit 41:01 Minuten vom LAZ Puma Troisdorf/Siegburg. Den dritten Platz sicherte sich Alisa Berger vom ASV Köln, die das Ziel nach 43:13 Minuten erreichte.
 
Heribert Resch (Förderverein des Lindenthaler Tierparks), Dr. Norbert Stein (Sportdirektor LT DSHS Köln), Lukas Naegele (Platz 2), Maciek Miereczko (Sieger), Erik Somssich (Platz 3) und Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln).
 
Heribert Resch (Förderverein des Lindenthaler Tierparks), Dr. Norbert Stein (Sportdirektor LT DSHS Köln), Claudia Rey (Platz 2), Anke Schmitz-Elvenich (Sieger), Alisa Berger (Platz 3) und Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln).
 
Die Siegerehrung übernahm die Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) und überreichte den jeweils drei schnellsten Frauen und Männern ihre Preise, unter denen sich auch gut gefüllte Fresskörbe befanden. Als besondere Prämie wird beim Nikolauslauf traditionell in Kooperation mit dem LT DSHS Köln auch eine Patenschaft für eine Ziege des im Stadtwald befindlichen Tierparks vergeben. Und somit trägt das neuste Ziehkind des Vereins den Namen "Anke".
 
Weiterhin konnten die Veranstalter dem Direktor des Tierparks einen großzügigen Scheck überreichen. Für jeden vorangemeldeten Starter spendete das Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln 1 Euro an den Verein der Freunde und Förderer des Lindenthaler Tierparks e.V. Durch den Verkauf von Nikolausmützen kamen weitere Spenden zusammen, so dass eine Gesamtsumme von 3.800 Euro zusammen kamen.
 
 

Ziege "Anke" und ihre Namensgeberin

  Dr. Norber Stein überreicht Heribert Resch vom Förderverein des Lindenthaler Tierparks eine Spende in Höhe von 3.800 Euro.
 
Beim anschließenden Funlauf über 3,4; 6,7 und 10km nahmen die meisten Läuferinnen und Läufer teil. Ein schier endloses Feld bewegte sich hintereinander gereiht über den Rundkurs. Hier stand weniger der Wettkampfgedanke, sondern der Spaß an der Laufbewegung im Vordergrund. Den Spaß an der Veranstaltung hatte aber auch Elfi Scho-Antwerpes selbst, die den vorbeiziehenden Teilnehmern bewundernd Applaus spendete.

  
 
Fazit: Der Lauf hat seit seiner ersten Veranstaltung im Jahre 2006 einen wachsenden Zulauf erfahren 2006 (805); 2007 (978); 2008 (1.404); 2009 (1.963). Trotz widriger Wetterbedingungen empfing man mit knapp über 1900 Teilnehmern das zweit größte Teilnehmerfeld, was die Veranstalter als großes Kompliment und Erfolg ihrer Arbeit verzeichnen können. Der größte Teil hiervon trotzte dem Regen und hatte seinen Spaß an der Veranstaltung. Es gab aber auch zahlreiche Teilnehmer, die aufgrund vereister Streckenabschnitte immer wieder ausrutschten und frustriert vorzeitig aufgaben.




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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